SPÖ hält "Gallische Dörfer" im Pulkautal. Zwei von 24 Bürgermeistern im Bezirk Hollabrunn hält die SPÖ - und das wird auch so bleiben. In den kleinen Pulkautal-Gemeinden Mailberg und Seefeld-Kadolz verteidigten die Roten ihre Mehrheit

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 26. Januar 2020 (17:45)
Symbolbild
APA/ROLAND SCHLAGER

Herbert Goldinger ist ein SPÖ-Urgestein im Bezirk Hollabrunn. An seinem Bürgermeister-Sessel im 562-Einwohner-Ort Mailberg war erneut nicht zu rütteln. Trotz minimaler Verluste hielt er mit seinem Team die 10 Mandate, die ÖVP bleibt bei 5 Gemeinderatssitzen. 

Einen recht deutlichen Verlust von mehr als zehn Prozent und einem Mandat musste die SPÖ von Neo-Bürgermeister Peter Frühberger in Seefeld-Kadolz hinnehmen. Mit 55,8 Prozent und neun Mandaten wird er in der 932-Einwohner-Gemeinde jedoch weiter regieren können. Die ÖVP hält künftig bei 6 Mandaten. Die Freiheitlichen und die Bürgerliste verpassten den Sprung in den Gemeinderat. 

In Alberndorf legte die ÖVP von Bürgermeister Christian Hartmann ein Mandat zu, wird mit 7 Gemeinderatssitzen jedoch weiterhin einen Partner benötigen. Die Heimatliste (5) und die FPÖ (2) hielten ihre Mandate, die SPÖ wird nur noch mit einem Mandatar im Alberndorfer Gemeinderat vertreten sein. 

Auch in Hadres und Haugsdorf wanderte ein Mandat von der SPÖ zur ÖVP. In Hadres ist Spitzenkandidat Josef Fürnkranz der designierte neue Bürgermeister und mit 14 Mandaten ausgestattet ist. Den Roten bleiben 5 Mandate, die Blauen verpassten den Sprung in den Gemeinderat. In Haugsdorf hält ÖVP-Bürgermeister Andreas Sedlmayer mit seinem Team künftig bei 12 Mandaten, die SPÖ bei 5. Die FPÖ verteidigte ihren Gemeinderatssitz trotz deutlicher Verluste.

Fast schon traditionell keine Verschiebung gab es in Pernersdorf. Neo-Bürgermeister Johann Kettler mit seiner ÖVP bei 12 Mandaten bleibt, die SPÖ bei 7.

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