SPÖ-Team ist fix, Dechant wird Stadtrat. Die Sozialdemokraten haben am Wochenende entschieden, wer die fünf Mandate im Hollabrunner Gemeinderat besetzen wird. Spitzenkandidat Friedrich Dechant soll Stadtrat werden, Alexander Eckhardt wird den SPÖ-Klub weiterhin leiten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Februar 2020 (07:07)
Das Gemeinderatsteam der Hollabrunner SPÖ (v.l.): Erich Wally, Friedrich Dechant, Maria Klaus, Anton Krammer und Alexander Eckhardt.
SPÖ Hollabrunn

Die fünf Köpfe, die für die SPÖ in den Hollabrunner Gemeinderat einziehen werden, sind seit Sonntag (9. Februar) fix: Spitzenkandidat Friedrich Dechant, Klubobmann Alexander Eckhardt, Erich Wally, Anton Krammer und Maria Klaus nehmen die Mandate an. Eckhardt, der den Klub weiterhin leiten wird, ist der einzige Mandatar, der bereits in der vergangenen Gemeinderatsperiode in dem Gremium saß. Stadtparteiobmann Dechant soll künftig das Amt des Stadtrats ausüben.

Mit Erich Wally habe die SPÖ einen „engagierten und akribisch arbeitenden Bürgervertreter“ in ihrem Gemeindeteam, stellt Eckhardt den 59-Jährigen in einer Aussendung vor. Er soll die kleinen Bürgeranliegen aller Menschen in den Gemeinderat bringen und vertreten. Wally möchte sich für eine Infrastrukturoffensive im Bereich Gehsteige, Straßen und Güterwege in der gesamten Stadtgemeinde einsetzen.

Sprachrohr für Familien und ältere Generation

Anton Krammer sei „eine tolle Bereicherung“, lobt der Klubobmann den Familienvater. Er soll das Sprachrohr aller Familien im zukünftigen Gemeinderat sein. Sein Herzensanliegen sei die Aufwertung und Leistbarkeit der Kinderbetreuung vom ersten bis zum zehnten Lebensjahr.

„Besonders freut es mich, dass auch eine engagierte Pensionistenvertreterin im kommenden Gemeinderat Platz findet“, spricht Eckhardt von Maria Klaus, die stellvertretende Vorsitzende des Hollabrunner Pensionistenverbandes ist. Hier sei sie tagtäglich mit den Anliegen und Wünschen der älteren Generation umgeben. „Auch diese Gruppe braucht eine starke Vertretung im Gemeinderat“, sagt Eckhardt.

Zwei Frauen verzichten auf Mandat

Petra Esberger und Samira Brandau, sie standen auf Platz drei und fünf der Kandidatenliste, haben sich dazu entschieden auf ihr Mandat im Gemeinderatsteam vorübergehend zu verzichten. Sie bleiben aber der Sozialdemokratie und der Frauenorganisation als engagierte Kräfte erhalten.

„Unser Gemeinderatsklub ist für die kommende Periode gut gerüstet, wir werden weiterhin eine konstruktive und wenn nötig kritische Oppositionsarbeit leisten“, verspricht Eckhardt.