Sportplatz wurde zu schottischem Highland. Im Schottenrock fanden am Sportplatz die ersten Sonnberger Highlandgames statt. Organisatoren, Teilnehmer und Gäste kamen voll auf ihre Kosten.

Von Sandra Frank. Erstellt am 03. September 2017 (18:36)

Es war ein einmaliges Spektakel, das in Sonnberg am vergangenen Samstag über die Bühne ging: Am Sportplatz waren Dudelsackklänge zu hören, Baumstämme flogen durch die Luft, Steine wurden in die Höhe geschossen, Traktorreifen gedreht, an Seilen gezogen und Bier auf Zeit getrunken. Das waren die Disziplinen bei den ersten Sonnberger Highlandgames.

„Es waren super Teams, superstarke Gegner, Bewerbe auf einem top Niveau, die respektvoll abgelaufen sind“, so das erste Resümee von Ernst Suttner, der mit seinen „Sunhill Highlandern“ den Wettbewerb ausrichtete. „Für ein erstes Mal ist alles super gelaufen“, ist der Highlander stolz. Das wäre ohne die vielen helfenden Hände kaum möglich gewesen:

Der Justizsportverein übernahm die Verköstigung der Besucher, der Sportverein Sonnberg stellte die Location zur Verfügung. „Jederzeit wieder“, freute sich auch SV-Obmann Erich Brechelmacher über eine gelungene Veranstaltung.

„Black Smith Pipers“ waren mit ihren Dudelsäcken vor Ort, um dem Sonnberger Sportplatz schottisches Flair zu verleihen. Bei ihrem Einzug folgten ihnen die zwölf Herren- und vier Damen-Teams, natürlich alle im Schottenrock. Diese Adjustierung führte unweigerlich dazu, dass sich das Publikum die Frage stellte: Tragen die Highlander eigentlich was drunter? Wer die Bewerbe aufmerksam verfolgte, der erhielt tiefe Einblicke und eine Antwort auf diese brennende Frage.

Mit dem Baumstamm-Werfen wurden die Highlandgames in Sonnberg eröffnen. „Eigentlich sollte den ersten Baum Hollabrunns Bürgermeister Erwin Bernreiter werfen“, erzählte Franz Jaux den Zuschauern. Dazu kam es leider nicht, da sich der Stadtchef nach einem Schlaganfall auf Rehab befindet. „Wir wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung“, war es den Highlandern wichtig, Bernreiter für seine Unterstützung zu danken.


Bei den einzelnen Bewerben gaben die Männer und Frauen alles. Dabei ging es nicht nur um rohe Kraft. Beim Fun-Bewerb, einem Eierlauf, waren ruhige Hände und ein kühler Kopf gefragt, um den gefinkelten Hindernisparcours mit dem Ei auf dem Kochlöffel rasch und fehlerfrei hinter sich zu bringen.

Die Anstrengungen wurden beim letzten Bewerb mit einem kühlen Bier – oder einem anderen kohlensäurehaltigen Getränk – belohnt. Auf ex musste ein halber Liter hinuntergekippt werden.

Bei der Siegerehrung stieg die Spannung noch einmal, denn vor allem die Highland-Schwerter, die es für die beste Dame und den besten Herren gab, hatten es den Teilnehmern angetan. Überreicht wurden sie schließlich an Hari Iby und Susanne Wawra. Für die Gruppen gab's personalisierte schottische Sporrans.

 

Die Sieger:

Damenteams:

1. Platz: Sunhill Highlander Girls 1 (11 Punkte)

2. Platz: Sunhill Highlander Girls (12)

3. Platz: Mc Rotkäppchen (16)

4. Platz: Sunny Bees (22)

Herrenteams:

 1. Platz: Das Team, das mir persönlich am besten gefällt (12 Punkte)

2. Platz: Sunhill Highlander I (19)

3. Platz: Inglorious Bastarteln (21)

4. Platz: Stoamaura (34)

5. Platz: Wolfpack Highlander’s (36)

6. Platz: Sunhill Highlander II (43)

7. Platz: McDown-Bastard’s (44)

8. Platz: Team Presswuascht (45)

8. Platz: Einhörner Sonnberg (45)

10. Platz: Weils den Red Tower Can (47)

11. Kneipenterroristen (52)

12. Wild Hogs (53)

Einzelwertung:

Damen:

1. Platz: Susanne Wawra (6 Punkte)

2. Platz: Sophie Smutny (12)

2. Platz: Sandra Hölbling (12)

4. Michi Herzog (13)

5. Michelle Magritzer (15)

Herren:

1. Platz: Hari Iby (10)

2. Platz: Robert Brunner (21)

3. Platz: Robert Orthofer (22)

4. Platz: Hannes Trimmel (23)

5. Domenik Zuba (26)