Nach über 38 Jahren: Abschied vom Hollabrunner Gym. Das BG/BRG Hollabrunn musste sich mit Jahreswechsel von einer Lehrerin verabschieden, die mehr als 38 Jahre lang an der Schule unterrichtete: Heidelinde Mairhofer wird als engagierte Sprachlehrerin in Erinnerung bleiben.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 03. Januar 2021 (10:59)
Direktorin Jutta Kadletz (l.) dankte Heidelinde Mairhofer für den jahrelangen Einsatz und das Engagement für das BG/BRG Hollabrunn.
BG/BRG Hollabrunn

Als gebürtige Oberösterreicherin maturierte Heidelinde Mairhofer an der Bundeserziehungsanstalt für Mädchen Schloss Traunsee in Altmünster. Danach studierte sie an der Universität Innsbruck, an der sie 1980 ihr Lehramtsstudium für Englisch und Französisch abschloss. Ihre Liebe zur französischen Sprache zeigte sich auch daran, dass sie nach dem Studium ein Jahr als Sprachassistentin in Lille verbrachte. 

Danach führte sie ihr Weg nach Hollabrunn, wo sie seit 1. Oktober 1982 am Bundesgymnasium unterrichtete. Um ihre Sprachkenntnisse zu perfektionieren sowie die Lebens- und Kulturweisen vor allem des anglikanischen Raumes kennenzulernen, nutzte Heidelinde Mairhofer das Schuljahr 1989/90 für eine Weltreise, die sie nach Australien, Kanada und Südostasien führte.  

Ein Vorbild für junge Sprachlehrer


"Als Sprachlehrerin mit viel Einsatz wird sie uns stets in Erinnerung bleiben. Ihr besonderer Anspruch war es, allen Schülern gleichermaßen ein korrektes Sprachniveau in Englisch und Französisch zu vermitteln", schreibt Direktorin Jutta Kadletz in ihren Abschiedsworten. Als langjährige Betreuungslehrerin sei Mairhofer darüber hinaus Vorbild und wichtige Ansprechpartnerin für junge Sprachlehrer gewesen. Als Klassenvorstand habe sie sich stets für ihre Klassen engagiert. 

"Unsere Heidi, wie sie in der Kollegenschaft liebevoll genannt wird, ist aber auch eine sehr sportliche und kulturbegeisterte Frau", erzählt Kadletz. "Sie war nicht nur als Begleitschilehrerin auf Wintersportwochen tätig, sondern sie ist eine aktive Läuferin und schätzt lange Wanderungen in den Bergen und im Wiener Wald schätzt. Als nunmehrige Wienerin liebt sie das Kulturleben der Großstadt, besucht Theater, Museen und Konzerte."


Für den Ruhestand wünschte Direktorin Kadletz der Jungpensionistin im Namen der Schulgemeinschaft alles erdenklich Gute.