Start für Topothek in Hollabrunn und Breitenwaida. Sozusagen als Pioniere der Stadtgemeinde Hollabrunn sind die Stadt Hollabrunn und Breitenwaida mit ihren Topotheken gleichzeitig online gegangen. Hier sollen nun Erfahrungen gesammelten werden, um künftig für alle Katastralgemeinde derartige virutelle Sammlungen von historischem Material aufzubauen.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 08. Mai 2021 (09:17)
Freuen sich auf viele interessante Beiträge: Gabriele Bodei (r.) und die Ausschussvorsitzende Elisabeth Schüttengruber-Holly sowie Peter Tauschitz und Bürgermeister Alfred Babinsky.
Usercontent, Stadtgemeinde Hollabrunn

Eine Topothek ist eine frei zugängliche und kostenlos nutzbare Datenbank, die mit Bildern und anderen Zeitdokumenten aus privaten Beständen die Geschichte der Gemeinde erzählt und diese für die Nachwelt sichert. "Ein lebendes und ständig wachsendes Projekt von der Bevölkerung für die Bevölkerung", erklären die Verantwortlichen. 

Die Stadtgemeinde Hollabrunn hat dieses Projekt heuer in Angriff genommen. Die verantwortlichen Topothekare sind Peter Tauschitz für Breitenwaida und Gabriele Bodei für Hollabrunn. Die beiden Gemeindemandatare haben bereits Fotos und Dokumente eingefügt, zeitlich und räumlich verortet, beschlagwortet und beschrieben. 

An der Topothek können alle interessierten Bürger ehrenamtlich mitwirken und Material aus den unterschiedlichsten Bereichen aufbereiten und der Öffentlichkeit zugänglich machen. "Mit Leben wird die Topothek aber erst befüllt, wenn private Fotoalben und Geschichten geteilt werden", sagen die Topothekare. Sie freuen sich auf persönliche Erinnerungen in Form von Fotos, Videos oder anderen Dokumenten, um die Chronik der Gemeinde ausbauen und „verdichten“ zu können. 

Zur Kontaktaufnahmen können am besten E-Mails an gabriele.bodei@aon.at oder peter.tau@gmx.at gerichtet werden.