Retzer Erlebniskeller wird zu Wunderland. Wer Tickets für "Die Wunderland-Affäre" ergattert hat, dem steht ab Donnerstag eine exklusive Reise ins Wunderland bevor - gemeinsam mit der erwachsenen Alice und dem weißen Kaninchen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. Mai 2021 (11:39)

Für vier Tage verwandelt sich der Retzer Erlebniskeller in ein Wunderland. Eigentlich hätten es vier Wochen sein sollen, in denen das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland durch das unterirdische Labyrinth führt. Dieser dient nämlich als Kulisse für Uschi Leitners und Nikolaus Stichs Inszenierung der „Wunderland-Affäre“.

Corona-bedingt konnte die geplante Premiere Mitte April nicht gefeiert werden. Gespielt wird nun von 20. bis 23. Mai. Immerhin: Die Aufführungen sind ausverkauft.

Auch das Wunderland ist nicht befreit von Verordnungen, darum erinnert Leitner die Zuschauer an die Maßnahmen: „Bitte nicht vergessen, im Erlebniskeller gilt: getestet, genesen oder geimpft und Maskenpflicht.“

Damit der nötige Abstand in den engen Gängen des Erlebniskellers und bei den einzelnen Stationen eingehalten werden kann, wurde das Publikum bereits beim Ticketkauf in Kleingruppen eingeteilt, die gestaffelt das Wunderland betreten. „So wird die Reise ins Wunderland noch exklusiver“, versprechen die beiden Regisseure ein einzigartiges Theatererlebnis. Dabei wird das Publikum das Wunderland von einer andere Seite kennenlernen. Denn hier kehrt Alice als Erwachsene zurück. Die Zuschauer werden schon bald bemerken, dass Alice bei ihren Erzählungen einiges vertuscht hat und die Figuren ganz anders sind, als erwartet.