Band-Frontfrau Doria (24) bei Salzburger Festspielen. Sängerin Doria Thürr aus Kalladorf (Gemeinde Wullersdorf, Bezirk Hollabrunn) wirkt zurzeit mit der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor bei den Salzburger Festspielen mit.

Von Michael Böck. Erstellt am 19. August 2018 (07:20)
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Die Kalladorfer Sängerin Doria Thürr debütiert zurzeit in Salzburg.

Für die Sängerin Doria Thürr ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Die 24-jährige Studentin debütiert zurzeit mit der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor bei den Salzburger Festspielen. In Hollabrunn und Umgebung ist sie vor allem als Frontsängerin der Hochzeitsband „Pink Door“ bekannt.

Ziel schon von Kindesbeinen an verfolgt

Die Teilnahme an den Festspielen bedeutet der jungen Kalladorferin viel – ist das Debüt doch ein großer Schritt in Richtung einer musikalischen Laufbahn. „Es ist noch schöner, als ich vorher gedacht habe. Ich bin dankbar, diese besondere, wenn auch intensive Erfahrung machen zu dürfen“, freut sie sich über das Engagement mit vielen bekannten Künstlern und „Musik auf höchstem Niveau“.

Seit Anfang Juli ist sie in Salzburg anzutreffen. Der Weg zum Traumberuf Sängerin ist ein schwerer, wie Thürr erzählt. Mit großer Leidenschaft und Ehrgeiz verfolgt die Studentin dieses Ziel schon von Kindesbeinen an. Ihre Musikkarriere begann früh in der Musikschule. Heute studiert die Kalladorferin Musikerziehung sowie Instrumental- und Gesangspädagogik in Wien.

„Das ist schon ein ganz besonderes Erlebnis“

Das Engagement bei den Salzburger Festspielen ist ein weiterer Meilenstein zum beruflichen Erfolg. Dafür nimmt Thürr intensive Probenarbeit und Stress in Kauf: „Wir proben hart, musikalisch und szenisch, verteilt über den Tag, aber das zahlt sich aus“, freut sich die Sängerin über die Resultate am Ende des Tages.

Gemeinsam mit den anderen 91 Personen der Konzertvereinigung durfte und darf Doria Thürr bei zwei Opern, bei den Produktionen „Pique Dame“ und „The Bassarids“, sowie bei der Schubert-Es-Dur-Messe mitwirken. Die Premiere der „Bassariden“ findet am Donnerstag statt.

Vor allem der große Saal mit den vielen Besuchern sei beeindruckend. Das große Festspielhaus gehört immerhin zu den größten Konzertsälen der Welt. „Bei all meinen Auftritten habe ich nie vor so vielen Leuten gespielt und gesungen. Das ist schon ein ganz besonderes Erlebnis“, so Thürr. „Was ich von hier mitnehmen kann, sind vor allem musikalische Erfahrung und eine stärkere Bühnenpräsenz.“ Am 26. August geht’s für die Sängerin wieder nach Hause.