Weitere Schlägerungen im Hollabrunner Wasserpark nötig. Trockenheit und Borkenkäfer machten den Kiefern im Wasserpark zu schaffen, Eschen sind dürr - die Gemeinde handelt.

Von Sandra Frank. Erstellt am 30. Januar 2019 (09:12)
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Im Wasserpark werden weitere Bäume gefällt.

Aufgrund der Trockenheit und des starken Borkenkäferbefalls ist ein großer Teil der Kiefern im Bereich des Brunnenschutzgebiets „Wasserpark“ arg mitgenommen. Um eine Schädigung der verbleibenden umliegenden Bäume zu vermeiden, sei es notwendig, die dürren Kiefern zu entfernen, meldet die Stadtgemeinde Hollabrunn. Etwa 80 bis 90 Prozent des Nadelholzes sind betroffen.

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Bei einer Begehung wurde Mitte Jänner außerdem festgestellt, dass auch die noch bestehenden alten Eschen im Wasserpark einen sehr hohen Anteil an Dürreästen aufweisen. Dafür dürfte eine Kombination aus Eschentriebsterben und der extremen Trockenheit der letzten zwei Jahre verantwortlich sein. Auffallend sei, dass es sich dabei um starke Äste mit einem Durchmesser von 10 bis 15 Zentimeter handelt.

Eine Schlägerung sei daher aus Sicherheitsgründen unumgänglich. Pflegemaßnahmen wie etwa das Entfernen der dürren Äste würde, wie es heißt, die Bäume nur noch zusätzlich schwächen und ein Absterben beschleunigen.