FPÖ-Wahlplakat in Brand gesteckt. 1.500 Euro Schaden sind der Gemeinde entstanden, weil in der Nacht von Freitag auf Samstag in Hollabrunn ein FPÖ-Plakat, das auf einer Laterne angebracht war, angezündet wurde.

Von Sandra Frank. Erstellt am 25. Januar 2020 (17:34)

"Daran sieht man, dass manche leider überhaupt kein Demokratieverständnis haben", sagt Christian Lausch, Spitzenkandidat der FPÖ-Hollabrunn, im NÖN-Gespräch über einen Vandalenakt in Hollabrunn. 

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein Plakat der Freiheitlichen, das an einer Laterne gegenüber der Fleischerei Hofmann (Ecke Neugasse/Amtsgasse) angebracht war, in Brand gesteckt. Der Vorfall wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht. 

"Es wurde wahrscheinlich Brandbeschleuniger benutzt", glaubt Lausch. Nicht nur das Wahlplakat, sondern auch die Laterne wurde bei dieser Aktion schwer beschädigt. Der Schaden belaufe sich auf etwa 1.500 Euro, wie Lausch vom Bauhof erfuhr. 

"Bei allen politischen Differenzen, Gewalt darf nie die Lösung sein", ist Stadtparteiobmann Michael Sommer ebenfalls schockiert von den Bildern. "Solche Aktionen haben in unserem Hollabrunn keinen Platz", ergänzt Lausch. 

Die Freiheitlichen hoffen, dass die Täter gefunden werden und, dass sie den Schaden ersetzen müssen, damit nicht die Gemeindebürger die Kosten für diese "Wahnsinnsaktion", wie die FPÖ die Tat in einer Aussendung bezeichnet,  tragen müssen.