Einschleichdiebstähle im Schmidatal: Appell der Polizei. Die Exekutive bittet die Bevölkerung, die Augen offen zu halten und im Bedarfsfall umgehend zu reagieren.

Von Barbara Witzany. Erstellt am 14. November 2018 (04:58)
Weingartner-Foto
Symbolbild

Innerhalb von drei Wochen gab es in der Region sieben gemeldete Vorfälle, bei zweien wurde tatsächlich gestohlen. Die Vorgehensweise war immer ähnlich.

Zwei Frauen fragten bei älteren Personen, ob diese Arbeit für sie hätten. Während des Gesprächs ging man ins Haus. In zwei Fällen konnte ein Diebstahl nachgewiesen werden.

Informiert wurde die Hollabrunner NÖN von Angehörigen eines Opfers. „Es wäre wichtig, die Bevölkerung zu warnen“, sind sich diese einig.

Ähnliche Situation wie vor ein paar Jahren

„In Kiblitz wurden am 2. November vier Personen – ein Mann und drei Frauen – vorläufig festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und nach der Anzeige auf freien Fuß gesetzt“, erklärt Bezirkspolizeichef Otto Schwingenschlögl auf NÖN-Anfrage. „Zur Verhaftung kam es, weil ein Kiblitzer Bürger Verdacht schöpfte, seinen Hof verließ, die Personen einsperrte und die Polizei rief“, erzählt einer der Angehörigen.

„Seit 2. November gab es keinen Vorfall dieser Art im Bezirk“, erläutert Schwingenschlögl und appelliert an die Bevölkerung, ihre Scheu vorm Telefonieren zu überwinden: „Bitte unbedingt bei der Polizei anrufen, wenn man verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt. Dies ist ausdrücklich erwünscht.“

Vor ein paar Jahren gab es eine ähnliche Situation: In acht Orten im Schmidatal zogen Zweier- und Dreiergruppen durch die Dörfer und fragten nach alten Sachen. Lediglich zwei Personen verständigten die Polizei.