Vorsorge ist wichtig. Katastrophe – na und? Rund um die Hadrese Grenzlandhalle fand der erste Österreichische Mitmachtag der Blaulichtorganisationen statt.

Von Franz Enzmann. Erstellt am 16. Oktober 2014 (15:28)
NOEN, Enzmann und Heidegger
Längerer Stromausfall, Hochwasser oder Pandemie – wie kann man sich auf diese Katastrophen selbst vorbereiten? Dieses weite Themenfeld stand beim „Aware & Resilient“ (bewusst & widerstandsfähig) rund um die Grenzlandhalle im Mittelpunkt. Dieses von der Europäischen Union geförderte Projekt, das vom Österreichischen Roten Kreuz koordiniert wurde, soll die Bevölkerung bezüglich der Katastrophenvorsorge sensibilisieren.

Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich und der Marktgemeinde Hadres fand der interessante „Mit.Mach.Tag“ unter der Kooperation des niederösterreichischen Zivilschutzverbandes und des Roten Kreuzes statt. Bei den Workshops konnte man bei Planspielen, Risikoeinschätzungen und Koch-Challenges dem Thema „Selbstschutz“ auf den Zahn fühlen. In offenen Bewerben, wie Notgepäckpacken oder Wettbevorratung ging’s live ans Eingemachte. Auch beim schweißtreibenden Sandsackfüllen nahmen die Besucher gerne die Schaufel in die Hand. Die Katastrophenhilfe im Nachbarland Tschechien mit ihren Atomkraftwerken stieß auf großes Interesse, denn Naturgewalten und Katastrophenfälle kennen keine Grenzen.

Detailinformationen gab es auch über den Katastrophenschutzplan Pulkau vom Land Niederösterreich.