Hollabrunns CV-Frontmann suchte „Strategien im Chaos“. Hubert Strenn, Vorsitzender des CV-Zirkels Hollabrunn, suchte mit der Studentenverbindung Arminia globale Lösungsansätze.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. November 2019 (05:51)
„Warten löst keine Probleme.“ Hubert Strenn nahm dieZukunft unserer Welt unter die Lupe.
Arminia

„Die Zukunft! Was ist zu tun?“ Über Szenarien und „Strategien im Chaos“ sprach Hubert Strenn ganz offen und an Hand ausgewählter Beispiele auf der Bude der Studentenverbindung Arminia in Hollabrunn.

Klarheit, was die Zukunft bringen wird, dürfen wir nicht erwarten, wenn schon die Gegenwart chaotisch ist, meinte der Redner. Zufälligkeiten würden das Geschehen bestimmen. Trotz allem sei Gelassenheit geboten. Schließlich hatten auch die Römer ein beachtliches Migrationsrisiko, das sie Jahrhunderte lang bewältigten.

Die Umwelt sei ein Problem, doch vor zwei Monaten waren die Grünen nicht einmal im Parlament vertreten; jetzt verhandeln sie gar um Ministerämter. „Wer oder was beeinflusst so massiv die öffentliche Meinung?“, hinterfragte Strenn.

Das größte Problem sei das Wachstum der Bevölkerung in einigen Weltreligionen. In Nigeria zum Beispiel, das aktuell rund 200 Millionen Einwohner zählt, erwartet man Mitte des Jahrhunderts etwa 400 Millionen Menschen. Derartige Zahlen hätten massive Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Migrationsrisiko.

Strenn mahnt Realismus ein, auch wenn sich viele die Welt gerne schöndenken wollen. Bildung sei der Schlüssel zum Erfolg. Skepsis sei gefragt, um nicht ständig einer Propaganda auf den Leim zu gehen. Die Zivilgesellschaft müsse sich engagieren, damit Europa friedlich und sozial stabil bleibt. „Aber was auch immer passieren wird, die Zukunft wird in Österreich allemal besser sein!“