Zwei zusätzliche ÖVP-Mandate im Schmidatal. In den sechs Schmidatal-Gemeinden des Bezirks Hollabrunn hielt die ÖVP ihre deutliche Vormachtstellung bzw. baute diese sogar teilweise aus.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 26. Januar 2020 (16:45)
Symbolbild
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In der Gemeinde Heldenberg hielt die ÖVP von Bürgermeister Peter Steinbach ihre 16 Mandate, schaffte prozentuell noch ein leichtes Plus auf satte 82,73 Prozent. Die SPÖ behält ihre drei Mandate. 

Ähnlich klare Verhältnisse gibt es in Hohenwarth-Mühlbach, wo Bürgermeister Martin Gudenus weiter mit 14 Mandaten regieren darf. Die SPÖ schaffte ein leichtes Plus auf 29,72 Prozent und behält ihre fünf Mandate. Dieselben Mehrheitsverhältnisse gibt es in Ravelsbach, wo ÖVP-Bürgermeister Walter Schmid mit seinem Team auf 72,16 Prozent kam, die SPÖ auf 27,84 Prozent.


Wenig Spannung hatte auch Sitzendorf an der Schmida zu bieten, wo die ÖVP rund um Bürgermeister Martin Reiter ihre 17 Mandate verteidigt, prozentuell sogar an der 80er-Marke kratzte. Die SPÖ hielt trotz leichter Verluste ihre 4 Mandate. 

In Ziersdorf hat die SPÖ den Verlust von zwei Mandaten zu beklagen. Diese wanderten zur ÖVP von Neo-Bürgermeister Hermann Fischer sowie zur FPÖ, die mit Irene Jahodinsky ins Rennen ging.


Ein zusätzliches Mandat holte ÖVP-Stadtchef Josef Klepp in Maissau. Die Volkspartei regiert künftig mit 15 Gemeinderäten, während die SPÖ ein Mandat verlor und nun bei 3 Gemeinderatssitzen hält. Mit Ulrike Vojtisek-Stuntner behalten die NEOS ihr einziges Mandat im gesamten Bezirk. Die Grünen, die im Bezirk nur in drei Gemeinden antraten, verpassten in Maissau die Rückkehr in den Gemeinderat. 

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