Reden wir mal über den Advent. In knapp einem halben Jahr ist Weihnachten. Das ist normalerweise der Zeitpunkt, an dem begonnen wird, Adventmärkte zu planen. Weinviertel Tourismus GmbH will die Veranstalter unterstützen und organisierte in Mistelbach einen Vortrag über die Präventionskonzepte. Unter den Zuhörern war der Bezirk Hollabrunn stark vertreten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. Juni 2020 (13:24)

Der Advent kommt schneller als gedacht. Das denken sich jedenfalls die Touristiker, die sich nun trafen, um über Strategien zur Umsetzung und Durchführung der im Weinviertel fest verankerten Adventmärkte in der „neuen Normalität“ zu beraten.

Dabei ist es durchaus normal, dass die Vorbereitungen für Adventmärkte im Frühsommer starten. Im Mittelpunkt des Treffens standen diesmal allerdings die Konsequenzen der aktuellen Coronasituation und die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Weinviertel Tourismus will Adventmarkt-Veranstalter unterstützen 

Sonja Eder, Projektleiterin der Weinviertel Tourismus GmbH, hatte Konrad Tiefenbacher (Leiter des „Service Freiwillige“ der Kultur.Region.Niederösterreich) für einen Vortrag gewonnen. Er gab Auskunft über den derzeitigen Status betreffend die Präventionskonzepte für Veranstalter.

Welche Regelungen im November und Dezember gelten werden, konnte freilich nur spekuliert werden. Die Abstandsregel werde Veranstalter aber definitiv noch länger beschäftigen, ist Tiefenbacher sicher. Zu klären sei zudem, ob ein Adventmarkt als kulturelle Veranstaltung gilt oder wie ein Wochenmarkt einzustufen ist.

„Mir ist es ein besonderes Anliegen, unsere Adventmarkt-Veranstalter, die Jahr für Jahr mit großartigem, ehrenamtlichem Engagement ihren Beitrag zu einem gelungen Weinviertler Advent leisten, zu unterstützen“, betont Eder. Umso wichtiger sei dieses Vernetzungstreffen gewesen.