Hollabrunn

Erstellt am 29. Oktober 2018, 08:20

von NÖN Redaktion

Weitere EU-Fördergelder bis 2028 gesichert. Vertreter aus 15 niederösterreichischen Leader-Regionen machten sich Mitte Oktober auf den Weg nach Brüssel, um sich dort über die Zukunft der Regionalförderung zu informieren.

Michaela Hnidek (Leader-Region Marchfeld), Sonja Eder (Weinviertel-Donauraum), Renate Mihle (Weinviertel-Manhartsberg), Markus Weindl (Marchfeld), Lukas Mandl (EU-Parlament), Christine Filipp (Weinviertel Ost), Günther Laister (Weinviertel-Donauraum)  |  NÖN.at, Leader-Region Weinviertel-Manhartsberg

Fix ist: Leader wird es auch in der Periode von 2021 bis 2028 geben. „Somit können nach 2020 weiterhin Fördergelder für die Entwicklung unserer ländlichen Regionen abgeholt werden“, freut sich Renate Mihle, Geschäftsführerin der Leader-Region Weinviertel-Manhartsberg.

Gespräche gab es unter anderem mit den EU-Abgeordneten Othmar Karas und Lukas Mandl, die dafür eintreten, dass Europa in der Gemeinde anfängt. Die Vorteile der EU sollen noch intensiver kommuniziert werden, damit die Bewohner diese Unterstützung auch spüren. Immerhin sei Leader neben „Erasmus“ das erfolgreichste Förderprogramm der Europäischen Union.

Michaela Hnidek (Leader-Region Marchfeld), Renate Mihle (Weinviertel-Manhartsberg), Markus Weindl (Marchfeld), Othmar Karas (EU-Parlament), Christine Filipp (Weinviertel Ost), Günther Laister und Sonja Eder (beide Leader-Region Weinviertel-Donauraum)  |  Leader-Region Weinviertel-Manhartsberg

In der aktuellen Förderperiode wurden seit 2015 über 60 Projekte im westlichen Weinviertel entwickelt und Gesamtkosten von mehr als 3,6 Millionen Euro zur Förderung eingereicht. „Über 60 Prozent davon kommen in Form von EU-Fördergeldern sowie von Bund und Land NÖ wieder in die Region Weinviertel-Manhartsberg zurück“, erklärt Mihle. 

Weitere Einblicke in Brüssel gab es bei einer Führung im Haus des Europäischen Rates sowie bei Gesprächen mit Mitarbeitern der ständigen Vertretungen Niederösterreichs und Österreichs, wo vor allem über die Brexit-Debatte sowie über das künftige Förderbudget diskutiert wurde.