Markus Baier: "In wildesten Träumen nicht erhofft". Waren es 2015 noch 44,9 Prozent und 10 Mandate gewesen, hat sich die ÖVP von Zellerndorf-Bürgermeister Markus Baier nun mit 15 von 21 Mandaten die absolute Mehrheit geholt. Der Gemeindechef zeigt sich überwältigt von diesem Erfolg.

Von Sandra Donnerbauer. Erstellt am 26. Januar 2020 (15:48)
Ist jetzt mit absoluter Mehrheit ausgestattet: Zellerndorfs ÖVP-Bürgermeister Markus Baier.
Gschwindl

Man habe sich im ÖVP-Team in der Retzer-Land-Gemeinde zwar gewünscht, dass die Arbeit der vergangenen fünf Jahre respektiert und mit Zugewinnen honoriert wird, aber „das hätte ich mir in meinen wildesten Träumen nicht erhofft“, ist Baier maßlos erfreut. „Wir nehmen das Ergebnis mit Demut an und werden das Vertrauen, das wir heute bekommen haben, gut verwalten“, verspricht der Bürgermeister.

Die Zellerndorfer hätten gesehen, dass man mit Liebe und Leidenschaft für die Bürger da sei, „dass wir in den letzten fünf Jahren zugepackt und gearbeitet haben, nicht erst in den letzten 14 Tagen“, erklärt sich der Bürgermeister die fulminante Zustimmung.  

SPÖ: "Gefühl hat scheinbar getäuscht"

SPÖ-Spitzenkandidat Patrick Eber ist von dem Ergebnis seiner Partei „schwer enttäuscht“. Man sei gelaufen, sei bei Hausbesuchen und Infoständen mit den Bürgern ins Gespräch gekommen und habe auch in der gesamten vergangenen Periode viele Veranstaltungen organisiert. „Das Gefühl im Wahlkampf war gut, aber es hat scheinbar getäuscht“, meint Eber zerknirscht.

FPÖ-Spitzenkandidat und bisher geschäftsführender Gemeinderat Rudolf Schneider hat nun kein Mandat mehr im Zellerndorfer Gemeinderat. Er war bisher noch nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

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