Spielplatz als Zugpferd für die Amethyst Welt. Amethyst-Geschäftsführer Josef Sparrer setzt auf die junge Generation.

Von Günter Rapp. Erstellt am 15. August 2019 (06:18)
Sylvia Stark
Mit verschiedenen kulturellen und vor allem unterhaltsamen Initiativen sollen künftig neue Besucher in die Amethyst Welt Maissau gelockt werden. Foto: Sylvia Stark

Der neu gestaltete Spielplatz bei der Amethyst Welt ist zweifellos ein richtiges Zugpferd, meint Geschäftsführer Josef Sparrer: „Viele Kinder kommen im Mai und Juni bei Schulausflügen zu uns. In den Ferien kehren viele von ihnen mit den Eltern wieder zu uns zurück“, schildert er. Man müsse aber trotzdem neue Attraktionen auf diesem Abenteuerspielplatz schaffen.

Dem Mineralienhändler, der seine Geschäftsführertätigkeit in der Touristenattraktion nach eigenen Angaben weiterhin ehrenamtlich ausführt, schwebt für die Zukunft mehr vor. Es steht ein Erlebnispark im Raum, der aus einer steten Erweiterung des derzeitigen Spielplatzes entstehen könnte. Beispiele für derartige Anlagen gäbe es genug.

Kommen Kids, kommen auch Angehörige …

Der große Abenteuerspielplatz wurde rechtzeitig zur Ferienzeit um einige Attraktionen erweitert. Neben einer Kletterkugel und dem Bodentrampolin ist eine Familienschaukel installiert worden. Und wem es derzeit manchmal zu heiß ist: Im Amethyst-Stollen herrschen trotz Hochsommer angenehme 12 Grad Celsius.

In den Kindern, die zur Amethyst-Ader und zum Edelsteinhaus kommen, sieht Josef Sparrer das touristische Potenzial der Zukunft. „Wenn ich Bekannte und Freunde, die in der Amethyst Welt waren, frage, ob sie wiederkommen werden, bekomme ich meist zur Antwort: Wir waren ja eh schon dort!“

Wesentlich anders verhalte es sich allerdings mit den Besuchern des Spielplatzes. Kinder, die einmal hier waren, wollen unbedingt wiederkommen. „Und sie bringen auch ihre Eltern und andere Angehörige mit, die sich dann in der Anlage oder in unserem Shop aufhalten“, ist Sparrer mit einem Blick in die nahe Zukunft überaus zuversichtlich.