In fünf Tagen von Gars zum Sonntagberg. Herbert Asenbaum aus Wanzenau und Gerald Steindl aus Gars erreichten Wallfahrtsbasilika.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. November 2019 (02:34)
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135 km in fünf Tagen von Gars bis auf den Sonntagberg legten Herbert Asenbaum (links) und Gerald Steindl zurück.

„Manche werden sich fragen warum tun die das, sind die verrückt?“ erzählt Gerald Steindl lachend. „Na ja, während der Wanderung bei Knieschmerzen, Blasenbildung und teilweiser Erschöpfung haben wir uns dies auch gefragt. Aber die Antwort ist: Wir pilgern bzw. wandern gerne, und es ist manchmal Zeit, innezuhalten, Achtsamkeit zu üben und Dinge wahrzunehmen, etwas, wozu wir in unserer schnelllebigen Zeit oft nicht mehr in der Lage sind.“

Wir, das sind Gerald Steindl aus Gars und Herbert Asenbaum aus Wanzenau, die die 135 km von Gars zum Ziel Sonntagberg in Angriff nahmen und dieses nach fünf Tagen auch erreicht haben.

Von Gars aus ging es über Maiersch nach Schönberg, wo sie die Kreuzigungsgruppe auf dem Kalvarienberg besuchten, und weiter nach Krems. Auf dem Weg nach Melk wanderten sie ein Stück auf dem Österreichischen Jakobsweg, erlebten eine beeindruckende Führung im Stift und landeten danach in Pöchlarn, wo Steindl seine Berufsschulzeit als Tischler verbrachte. Am vierten Tag hatten die beiden mit fehlenden Schildern zu kämpfen, einige Wegstücke wurden doppelt abgearbeitet, aber ans Aufgeben dachten sie nie, auch nicht, als sie der Regen bis nach Steinakirchen und Senftenegg begleitete. Dafür entschädigte sie auf der letzten Etappe auf dem Mostviertler Höhenweg Sonnenschein und eine wunderbare Aussicht, bis sie gegen 15 Uhr müde, aber glücklich die Wallfahrtskirche auf dem Sonntagberg erreichten.