Schon 55.000 Testungen im Bezirk Horn. Die zehn Teststraßen im Bezirk Horn laufen nicht nur auf Hochtouren, sondern nach kleinen anfänglichen Problemen auch komplikationslos.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 07. April 2021 (03:22)
Unterstützen bei den Testungen in Drosendorf: Sonja Dundler, Christian Blazek, Magdalena Knihar und Theresa Pichler. 
privat

53.525 freiwillige Corona-Testungen – das ist die bisherige Teststraßen-Bilanz im Bezirk Horn bis Ende März. Und nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten funktionieren die Teststraßen laut Koordinator Thomas Nichtawitz mittlerweile auch perfekt.

Zehn Teststraßen mit 17 Terminen. So dicht wie im Bezirk Horn ist das Angebot an Teststraßen kaum in einem anderen. Nachdem man zunächst mit Horn, Eggenburg, Gars und Geras mit vier Standorten gestartet war, wurde das Angebot aufgrund des großen Zuspruchs der Bevölkerung nach und nach auf zehn Standorte mit insgesamt 17 Terminen ausgebaut. Und damit hat man jetzt laut Nichtawitz auch das Auslangen gefunden.

Viele schon „Nasenbohr-Profis“. Der Ablauf in den Teststraßen funktioniert laut Nichtawitz mittlerweile auch komplikationslos. „Die Leute haben schon die E-Card in der Hand und sagen schon, welches Nasenloch sie präferieren. Da muss man nicht mehr lang herumreden“, sind viele schon zu richtigen „Nasenbohr-Profis“ geworden. Auch die in den ersten Wochen auftretenden „Massenanstürme“ bleiben mittlerweile aus, die Verteilung der Testpersonen über die gesamte Öffnungszeit der jeweiligen Teststraße funktioniere mittlerweile sehr gut.

Auch Nachschub-Versorgung optimiert. Auch bei den Nachschub-Bestellungen herrscht laut Nichtawitz mittlerweile Routine. Nachdem es zu Beginn oft schwierig war, auch die bestellte Anzahl an Artikeln zu bekommen, funktioniere das jetzt sehr gut. Aus dem Zentrallager für den Bezirk in Gars werden die Test-Kits und Hygiene-Artikel an die jeweiligen Teststraßen ausgeliefert.

Freiwillige machen Testungen möglich. Dass die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Freiwilligen nach wie vor ungebrochen ist, erzählt etwa Hilde Juricka, die für die Teststraße in Drosendorf zuständig ist. Neben Stadt- und Gemeinderäten sowie Gemeindemitarbeitern würden auch viele Freiwillige ihre Freizeit der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. „Nur dank deren Solidarität ist es überhaupt möglich, eine kostenlose Teststraße in Drosendorf anzubieten“, sagt die Vizebürgermeisterin.