Garser Schulbus-Problem gelöst. Derzeitigen – und sicher auch künftigen – Schülern der Sportmittelschule drohen keine Wartezeiten auf den Schulbus. Auch bestehende Platzprobleme wurden gelöst.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 19. Januar 2020 (10:37)
Schlangen vor dem Bus, der die Garser Mittelschüler zum Knoten Horn bringt, sollen der Vergangenheit angehören.
Sportmittelschule Gars

„Der Bruder ist schon in der Sportmittelschule, seine Schwester möchte auch dorthin, weil dort alles so cool ist, aber wenn die Probleme mit den Schulbussen nicht gelöst sind, dann wird das nichts“, war eine Mutter aus dem Raum Gars zum Schulbeginn so richtig sauer. Aber vor Wochen hat sich wieder alles für Schüler, Eltern und Schule zum Guten gewendet.

„Die Sportmittelschule Gars ist traditionell eine Schule, die sehr stark von einem funktionierenden Busfahrplan abhängt. Deshalb hat uns zu Beginn dieses Schuljahres die Umstellung der Buslinien des Verkehrsverbund Ostregion (VOR) mit voller Wucht getroffen“, blickt der mit der Leitung der Schule betraute Christian Langer auf bewegte Zeiten zurück. „Durch die intensiven Bemühungen unseres ehemaligen Leiters Wolfgang Welser, der Unterstützung der Landesregierung und den häufigen Beschwerden der Eltern direkt bei der VOR hat sich die Situation in den letzten Monaten stetig und dentscheidend verbessert. 99 Prozent der Probleme sind gelöst, und an dem Rest arbeiten wir.“

Letzte Ungereimtheiten werden auch beseitigt

Vorschläge, die von der Schule gekommen sind, wurden dann glücklicherweise rasch umgesetzt. Langer: „Wir können nun endlich sagen, dass sich die Busproblematik bis auf letzte kleine Reste aufgelöst hat. Die wenigen Ungereimtheiten stehen in den nächsten Wochen im Mittelpunkt unserer Anstrengungen.“ Damit will man verstärkt zum Ausdruck bringen, dass der Besuch der SMS Gars wie in den vergangenen Jahren wieder ohne Schwierigkeiten möglich ist.

Viele Schüler sind aufgrund dieses Umstandes sehr froh und erleichtert. Zwei Beispiele sollen dies verdeutlich: So meint der in Breiteneich wohnhafte Jakob Kornell: „Durch die zwei Busse am Freitag haben wir wieder mehr Platz.“ Alexander Fellhofer aus Brunn ergänzt: „Die Situation in der Früh hat sich für mich in Horn stark verbessert, da ich jetzt beim Umsteigen in Horn mehr Zeit habe.“

Dazu ist zu bemerken, dass am Freitag, dem einzigen Wochentag ohne Nachmittagsunterricht, alle Bus-Schüler in einem Bus nach Horn fahren sollten, ein Ding der Unmöglichkeit, weil dessen Fassungsvermögen nicht ausreichte. Andererseits wird der Knoten Horn von Bussen aus verschiedenen Richtungen angefahren, womit etliche Kinder den Bus nach Gars nicht erreichten. In beiden Fällen mussten die Eltern als „Taxler“ einspringen, was sie – was durchaus verständlich ist – auf die Palme brachte.

Aber das ist jetzt Vergangenheit. „Wir hoffen, dass in Zukunft solche Umstellungen besser geplant und schülerfreundlicher umgesetzt werden“, richtet Langer den Blick in die Zukunft. „Den Schulanfängern im Herbst drohen keine Wartezeiten.“