Eröffnung: „Schmuckkastl“ für wachsende Gemeinde

Erstellt am 11. Mai 2022 | 04:33
Lesezeit: 3 Min
In Altenburg wurde der neue Bauhof eröffnet. Weiters erfreulich: Die Gemeinde verzeichnet einen Einwohner-Boom.
Werbung

Die Eröffnung des neuen Bauhofes und Wertstoffsammelzentrum in Altenburg war für die vielen Besucher ein Volksfest mit flotter Musik durch die Musikkappelle Altenburg unter der Leitung von Kapellmeister Martin Wadsack. Und der neue Bauhof der Gemeinde Altenburg kann sich sehen lassen. Modern und praktisch ist die Einrichtung, deren Neubau über mehrere Jahre hinweg geplant wurde, um die finanzielle Lage der Gemeinde nicht zu gefährden.

„Wir wollen schließlich für die nächsten 25 Jahre vorsorgen und uns für die Zukunft rüsten“, meinte Bürgermeister Markus Reichenvater zum Projekt, in das die Gemeinde etwa 660.000 Euro investiert hat. Prior Pater Michael Hüttl segnete das Gebäude und die anwesenden Ehren- und Festgäste. Landtagsabgeordneter Franz Linsbauer hob in seinen Grußworten die Vorbildwirkung des neuen Bauhofs hervor: „Der multifunktionale Bauhof erfüllt alle Aufgaben, die die Gemeinde für die Bürger wahrnimmt“, sagte er. Er sei darüber hinaus ein moderner Arbeitsplatz und zu dem ein „Schmuckstück“ so Linsbauer.

„Stark wachsende Gemeinden brauchen Einrichtungen wie diese, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden“, betonte Linsbauer abschließend – und traf damit den Nagel auf den Kopf. Denn die Gemeinde Altenburg verzeichnet aktuell gerade einen regelrechten Einwohner-Boom. Die Zahl der in der Gemeinde gemeldeten Hauptwohnsitzer stieg seit Jahresbeginn bis zur Mitte der Vorwoche von 800 auf 845. Das ist ein Anstieg um 5,6 Prozent. Und das nicht etwa deshalb, weil sich Nebenwohnsitzer wegen des geänderten Wahlrechts für einen Hauptwohnsitz entschieden haben. Denn die Zahl der Nebenwohnsitzer liegt konstant bei 300.

Nachfrage nach Häusern und Bauplätzen weiter hoch

Zurückzuführen ist der Anstieg laut Bürgermeister Markus Reichenvater vielmehr auf die neue Reihenhausanlage in Altenburg, die von der Waldviertler Siedlungsgenossenschaft errichtet wurde und die, wie die NÖN berichtete, im Jänner eröffnet wurde. „Die 14 Reihenhäuser waren von Null auf Hundert im Nu vergeben. Rechnet man durchschnittlich drei Bewohner pro Reihenhaus, dann hat man in etwa schon den Zuwachs“, sagt Reichenvater. Der Großteil der Zuzügler stammt übrigens aus anderen Gemeinden aus der Region.

Besonders positiv aus Sicht des Bürgermeisters: „Einige der Familien haben Kinder. Das ist natürlich gut für Kindergarten und Volksschule.“ Und weiter positiv: Auch aktuell gibt es weitere Nachfrage nach Reihenhäusern und Bauplätzen für Einfamilienhäuser, auch von bereits aktuell in der Gemeinde ansässigen Personen. Daher hat die Gemeinde gleich vis-à-vis schon zehn Parzellen für Einfamilienhäuser geplant.

Werbung