Mit der Harfe in die Welt der Seele. Teilnehmer des AMA-Kurses für Harfe entführten in besondere Klang-Welten in Altenburg.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 22. Juli 2021 (04:05)
Im Rahmen der AMA gaben auf Initiative von Dozentin Mirjam Schröder (3. v. r.) Ruth Neyer, Daria Rumiantseva, Barbara Gföllner, Maria Tóth, Angela Rief und Emma Moser ein öffentliches Harfen-Konzert in der Bibliothek des Stiftes.  
Eduard Reininger

In die zauberhafte Welt der Harfe führten die Teilnehmerinnen des Harfenkurses von Dozentin Mirjam Schröder im Rahmen der Altenburger Musik Akademie in der Stiftsbibliothek – so leicht wie der Wind im Frühling, so melancholisch wie der Blick auf die Klippen und das Meer. Der Klang einer Harfe führt immer auch in die Natur und in die Seele der Menschen.

Die AMA hatte eingeladen, der Königin der Instrumente zu lauschen und Gedanken schweifen zu lassen. Unter „Erlesenes für Harfe“ begleitete der Klang des Instruments die Zuhörer in eine tiefe Art der Kontemplation. Zur Aufführung kamen Werke von John Parry, Joaquin Daquin, Georg Friedrich Händel, Michael Glinka, Félix Godefroid, André-Francois Marescotti, Manuel De Falla, Sergui Natra, Deborah Henson-Conant, Avner Dorman und Michael Glinke/Mili Alexejewitsch Balakirev.

Die Harfenistinnen bestachen mit Virtuosität und Improvisationsfreude. Ruth Neyer, Daria Rumiantseva, Barbara Gföllner, Maria Tóth, Angela Rief und Emma Moser begeisterten mit Klangfinesse und dem Ausschöpfen des Instruments. Für die Harfenistinnen war Technik Mittel und Voraussetzung, um mit größter Leichtigkeit und absoluter Hingabe zu musizieren, um mit dem Instrument eine Einheit zu sein.

In dem Konzert „Erlesenes für Harfe“ schien die Zeit stehen zu bleiben, der Alltag verblasste. Was blieb, war die Musik in ihrer Einzigartigkeit.