Weitersfeld: „Weg der Sinne“ fertig. Der 2000-Schritte-TUT-GUT-Weg in Weitersfeld wurde erweitert. Besucher können Untergrund nun "mit Füßen fühlen".

Von Leo Nowak. Erstellt am 12. Oktober 2020 (14:35)
Die Helfer der Caritas Retz Rene Hofbauer und Harald Cucka, TUT-Gut-Betreuerin Alexandra Hofbauer, Direktorin Silvia Chudoba und die beiden Projektentwicklerinnen Margarete Wahl und Beate Steindl sowie Schulobfrau Elisabeth Hirsch (2. R. v. l.) erhielten bei der Eröffnung des „Weges der Sinne“ von den Schülern der NMS Weitersfeld Lorenz Krehan, Philip Gwirtner, Nadine Rockenbauer, Lena Forster, Florentine Greylinger, Laura Deckenbach und Manuel Breitenfelder (1. R. v. l.) einen bemalten „Zaunstecken“ als Dank.
Nowak

Der vor einigen Jahren vom Dorferneuerungsverein, der Aktion Gesunde Gemeinde Weitersfeld und der Hauptschule errichtete 2000-Schritte-TUT-GUT-Weg erhielt auf Initiative von Lehrerin Margarete Wahl nunmehr eine wertvolle Ergänzung. Gemeinsam mit Religionslehrerin Beate Steindl erstellten die beiden Pädagoginnen im TUT-GUT-Workshop „Projekte nachhaltig gestalten“ den Plan für einen „Weg der Sinne“, der den bisherigen Waldlehrpfad mit Kinderspielplatz und Insektenhotel durch die Errichtung eines Wohlfühlplatzes für die Bildungseinrichtungen und für die Bevölkerung ergänzen sollte.

Projekt ermöglicht Förderung bis 2025

Der Abschluss des Projektes und gleichzeitig der optische Start des neuen Weges war die Errichtung eines Wegstückes, das den Benützern bei ihrem Fußmarsch verschiedene Untergrundmaterialien fühlen lassen soll. Mittelschul-Direktorin Silvia Chudoba begrüßte bei der Eröffnung auch Schulobfrau Elisabeth Hirsch sowie die Direktorin der Volksschule Maria Strondl und dankte den Vertretern der Caritas Retz, die bei der Ausführung behilflich gewesen waren, sowie der Betreuerin der „Aktion Gesunde Gemeinde“ Alexandra Hofbauer. Diese betonte, dass der 2000-Schritte-Weg damit eine „attraktive Aufwertung“ erfahre und der Gemeinde durch das Projekt der beiden Initiatorinnen eine Verlängerung der Förderung des Landes NÖ bis zum Jahr 2025 ermöglicht wird.