Euro-Scheine: Schöpfer wohnte in Gars

Erstellt am 19. Januar 2022 | 04:51
Lesezeit: 2 Min
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Foto: NOEN-Archiv
Euro-Designer Robert Kalina wirkte 2002 auch an seinem Nebenwohnsitz in Etzmannsdorf am Kamp.
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Was viele heute nicht mehr wissen: Einiges an Hirnschmalz, das in das Design der ersten Euro-Banknoten geflossen ist, wurde in der Garser Katastralgemeinde Etzmannsdorf verbrannt. Denn dort hatte der damals einzige „Banknoten-Designer“ Österreichs, Robert Kalina, damals einen Zweitwohnsitz.

Er zeichnete für das Aussehen der damals rund 14 Milliarden Euro-Scheine, die mit Jahreswechsel 2002 in Umlauf kamen, verantwortlich. Der gebürtige Wiener war Sieger eines EU-weiten Wettbewerbs mit 44 Einreichungen. Sein Entwurf ging damals als Sieger hervor, weil er es verstand, nicht nur die künstlerische Gestaltung mit der technischen eindrucksvoll zu verbinden, sondern weil die Motive – Brücken und offene Tore – als Symbole für das Verbindende und Öffnung gesehen wurden. Wie Kalina damals der NÖN erzählte (siehe Faksimile), dauerte die Vorarbeit am Computer ein halbes Jahr, die endgültige Gestaltung dann ein weiteres Jahr. Von Kalina stammten übrigens auch der 1982 entworfene „Schrödinger-Tausender“ und ab da alle weiteren Schilling-Banknoten.

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