„la pura“-Rezeptionistin Julia: Ein Monat in Belfast. Wirtschaftskammer macht Nordirland-Job für Julia Oberreuther möglich.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 09. August 2018 (05:56)
Rupert Kornell
Einen Monat wird Julia Oberreuther – im Bild mit „la pura“-Personalchefin Petra Wagner – dank eines Stipendiums von WIFI und AKNÖ in einem Hotel in Belfast (so wie hier in Gars) an der Rezeption sitzen.Rupert Kornell

Wer auch immer das „la pura“ betritt, wird an der Rezeption mit einem Lächeln empfangen, mit einem ganz besonderen von Julia Oberreuther. „Sie ist nicht nur sehr kompetent, sondern auch ausgesprochen höflich und hilfsbereit“, streut Personalchefin Petra Wagner der 17-Jährigen Rosen. „Und sie wird auch im Ausland ihren Weg machen.“

Mit „Let‘s Walz“ nach Nordirland

Die aus Groß Gerungs gebürtige junge Dame hat sich nach dem Besuch der Neuen Mittelschule in ihrem Heimatort und der Polytechnischen Schule in Arbesbach im Garser Frauen-Gesundheitsresort beworben und, nachdem sie ein paar Tage in den Betrieb hineingeschnuppert hat, gefunden: „Das ist es, das ist cool, das will ich machen!“

„Das“ ist eine Lehre als Hotel- und Gastgewerbeassistentin, die sie am 1. August angetreten hat. Und auch nach fast genau zwei Jahren ist diese Aufgabe hier noch ebenso „cool“ wie am ersten Tag. „Ich bekomme auch viel Unterstützung, alle Kolleginnen sind sehr nett“, erzählt sie im NÖN-Gespräch. Bisher hat sie die Stationen Küche und Service durchlaufen, eben sitzt sie an der Rezeption, es folgen noch Housekeeping, Technik und Verwaltung.

Als sie vom Programm „Let‘s Walz“ erfahren hat, war fix: „Dafür möchte ich mich bewerben, das würde mir gefallen.“ Die Arbeit im Ausland – mittlerweile weiß sie, dass es ein Hotel in Belfast in Nordirland sein wird – reizt sie ebenso wie neue Erkenntnisse zu gewinnen und natürlich auch die Sprache aufzufrischen und zu verbessern.

Den ganzen September wird sie dort dank eines Stipendiums von WIFI und AKNÖ verbringen. „Und dafür keinen einzigen Tag Urlaub nehmen müssen“, betont Wagner. „Das ist für sie Dienstzeit, fällt für die VAMED unter Fortbildungsmaßnahmen. Schließlich sind wir als Arbeitgeber stolz darauf, dass gerade sie ausgewählt wurde.“