Eggenburg sagte „Ja“ zu Glasfaserausbau. Letztprüfung seitens der nöGIG zeigte, dass Mindestbestell-Hürde von 40 Prozent überschritten wurde. Bauzeitplan soll nach Sommer finalisiert werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Mai 2021 (07:08)
Bürgermeister Georg Gilli zeigte sich über das Ja zu Glasfaser in Eggenburg erfreut.
NOEN, Martin Kalchhauser

Jetzt ist es endlich fix: Nachdem die Abgabefrist für Anmeldungen für Glasfaseranschlüsse in der Gemeinde Eggenburg eigentlich Mitte März abgelaufen war, hat die nöGIG jetzt bekannt gegeben, dass die Mindestbestellquote von 40 Prozent überschritten worden ist. Damit sind die Weichen für den Glasfaserausbau in Eggenburg gestellt.

Da aus Sicht der Stadtgemeinde Haushalte und Betriebe nur mit einer Glasfaserleitung für alle Online-Anwendungen der Gegenwart und Zukunft gerüstet seien, habe man alle Vorbereitungen für den Glasfaserausbau bereits getroffen. Nachdem jetzt die Letztprüfung der Kundenbestellungen abgeschlossen sei, sei eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Ausbau geschafft. Die Ausschreibung an Baufirmen, die den Ausbau übernehmen können, ist übrigens schon in Vorbereitung. Die Ergebnisse der Ausschreibung sollen im Sommer vorliegen. „Sind danach alle erforderlichen Voraussetzungen erreicht, wird der Bauzeitplan finalisiert“, sagt Bürgermeister Georg Gilli.

Bestellungen sind auch weiter möglich

Die Coronakrise habe deutlich vor Augen geführt, wie sehr eine leistungsfähige Infrastruktur gebraucht werde. Während die Krise einerseits aufgezeigt habe, dass bestehende Anschlüsse etwa für Homeoffice, Home Schooling und die vermehrte Nutzung von Streamingdiensten nicht ausreichen, habe sie andererseits auch die Werbung für Glasfaseranschlüsse erschwert. Waren doch Infoveranstaltungen und Hausbesuche nicht möglich. „Unser Team hat dennoch großartige Arbeit geleistet. Mitten in einer Krise konnten wir die Weichen in Richtung Zukunft stellen. Darauf können wir sehr stolz sein“, betont Gilli.

Wer noch keinen Glasfaseranschluss bestellt hat, kann dies jederzeit nachholen, erklärt der Bürgermeister. Der Preis nach dem Aktionszeitraum erhöht sich allerdings für einen Einzelanschluss von 300 Euro auf 600 Euro.