„Corvus Corax“ spielten auf der Burg Gars. Was die deutsche Band „Corvus Corax“, auch die „Rolling Stones des Mittelalters“ genannt, am Abend des Pfingstsonntags auf der Garser Burg bot, war zwar nicht jedermanns Geschmack, erreichte aber an die 400 Fans.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 05. Juni 2017 (10:31)

Mehr hielt wohl der bedeckte Himmel ab. Regen wie im Vorjahr, der eine Absage des Konzerts und eine Verschiebung auf heuer erfordert hatte, blieb aber diesmal aus.

Das Wetter hielt jedenfalls und die Gruppe ihr Versprechen, mittelalterliche Melodien neu zu interpretieren. Keltische Lieder durften ebenso wenig fehlen wie Anklänge an die „Carmina Burana“, dargeboten mit Dudelsäcken, Schalmeien, Trommeln, Trumscheiten, Drehleier und Basscitole, einer alten Form des Kontrabasses – und das alles garniert mit allerhand Gaukeleien und kurzweiligen Ansagen.

Begeistert äußerte sich die Band über das Ambiente auf der Burg, das Publikum über die Musik und johlte vor Freude, als Bandleader „Castus Rabensang“ ankündigte: „Wir arbeiten an einem Phantastic-Musical, bei ,Der Fluch des Drachen‘ stehen dann auch Frauen auf der Bühne – und wir werden damit im nächsten Jahr auch wieder hierher nach Gars kommen!“