Eisverkauf nahm bei Hitzewelle zu. Im Freibad Gars nahm das Eisgeschäft wegen mehrmaligem Genuss pro Tag zu.

Von Judith Blaim. Erstellt am 16. August 2018 (05:14)
Johann Ehrenberger freute sich gemeinsam mit Lana, Ilvy, Aron und Noah Grillmayer über die heißen Temperaturen und den Eiskonsum (von links).
Judith Blaim

Die Hitzewelle hält bereits drei Wochen in Österreich an. Dabei gab es in der Vorwoche Temperaturen bis zu 38 Grad, die auch im Bezirk erzielt wurden. Nimmt nun der Eisverkauf von Konditoreien und Bäckereien zu? Johann Ehrenberger, Geschäftsführer der Kurkonditorei Ehrenberger in Gars meint: „Das meiste Eis im Geschäftslokal verkaufen wir bei einer Temperatur von etwa 30 Grad. Ist die Temperatur dann noch höher, nimmt eher der Gassenverkauf zu. Das bedeutet, dass sich die Menschen Thermoboxen mit nach Hause nehmen können, um sich dann nach Belieben jederzeit ihr Eis zu gönnen.“

Weiters meint er, dass die steigende Nachfrage nach Eis vermutlich im Freibad stark zu spüren sei. Claudia Singer, Betreiberin des Sappalots und Freibades in Gars stimmt dem eindeutig zu: „Der Eiskonsum im Freibad ist vor allem durch die Kinder, die sich oft mehrmals am Tag ein Eis kaufen, gestiegen. Wir mussten sogar schon Eis nachholen, da die vorhandene Menge durch die steigende Nachfrage nicht mehr gedeckt werden konnte.“

Hans Bucher, Geschäftsführer der Bäckerei und Konditorei Bucher konnte in diesem Sommer ebenfalls mehr Eis verkaufen. „Im Vergleich zum Vorjahr ist es bislang eine sehr gute Saison“, freut sich der Geschäftsführer der beliebten Bäckerei.

Cornelia Grabl, Betreiberin des Conny‘s Cafe in Gars ist anderer Meinung: „In den letzten Wochen der Hitzewelle war der Eisverkauf zwar stärker, allerdings ist er saisonmäßig eher gleichbleibend und nicht besonders überragend.“