FPÖ: 100 Prozent für Klemens Kofler. Siegreiche Bezirksorganisation Horn meldet Anspruch auf ein Mandat an.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 01. Februar 2017 (04:01)
Martin Kalchhauser
Lenken für die kommenden drei Jahre die Geschicke der Freiheitlichen Partei im Bezirk Horn: Landesparteiobmann Walter Rosenkranz (Mitte) gratulierte Ronald Zöchmeister, Karl-Heinz Drlo, Klemens Kofler, Daniela Hrebacka, Vincenz de Waal und Mario Schmied (von links) zur Wahl.

Bei seiner dritten Wiederwahl zum Obmann erhielt Klemens Kofler beim Bezirksparteitag im Gasthof Blie in Horn in geheimer Wahl alle 26 Stimmen, somit 100 Prozent.

Auch für die weiteren 20 Mitglieder des Bezirksvorstands gab es (per Akklamation) ein klares Votum für die Arbeit in den kommenden drei Jahren.

Team muss mindestens drei Wahlen schlagen

Landesparteichef Walter Rosenkranz wies darauf hin, dass das aktuelle Team spätestens 2018 zwei Wahlkämpfe zu führen habe, „aber der aktuelle Vorstand wird auch jener sein, der die kommende Gemeinderatswahl vorzubereiten haben wird.“ Rosenkranz gratulierte dem Team zum erfolgreichen Weg. Sogar als es 2013 auf Landesebene für die Blauen nicht gut lief, legte die FPÖ im Bezirk Horn gegen den Trend zu.

FPÖ-„Urgestein“ Johann „Jonny“ Riegler – seit 43 Jahren in der Partei, zuletzt 23 Jahre als Gemeinde- und Stadtrat in Horn politisch tätig – wurde zum Ehrenobmann der FPÖ-Bezirksgruppe gewählt. Er war es auch, der ein dringendes Anliegen der Horner FPÖ ansprach.

„Es sollte ein Mandat für den Bezirk Horn geben“, meldete er den Anspruch für einen Sitz in Landtag oder Nationalrat an. Kofler war ja 2013 in aussichtsreicher Position gereiht gewesen, aus einem Landtagssitz wurde letztlich aber wegen des schwachen Landesergebnisses doch nichts.

Rosenkranz sagte zu, nach den kommenden Wahlen nach Möglichkeit auch den Horner Bezirk zu berücksichtigen