Millionen-Klage gegen Garser Bürgermeister. „10,3 Millionen sind bei mir nicht zu holen“, lächelte Bürgermeister Martin Falk. „In dieser Sache wurde ich auch schon vom Landesverfassungsschutz einvernommen. Da bin ich aber nicht der einzige Behördenvertreter.“

Von Rupert Kornell. Erstellt am 07. Dezember 2016 (16:18)
Rupert Kornell
Der Garser Ortschef Martin Falk.

Auf diese gewaltige Summe von 10,3 Mio. Euro wurde Falk von einem in einer Garser Katastralgemeinde ansässigen, aber weder dort „noch irgendwo in Österreich“ (Falk) gemeldeten „Freeman“ – wer zu dieser Gruppierung gehört, anerkennt die staatliche Obrigkeit nicht und verweigert daher auch die Zahlung von Gebühren – geklagt.

„Ich fürchte mich nicht davor“, erklärt Falk im NÖN-Gespräch, „aber eine gewisse Unsicherheit bleibt natürlich schon, wenn man weiß, dass man im Strafregister des UCC (Uniform Commercial Code) Washington eingetragen ist, das allerdings nicht verifiziert, ob die Schuld berechtigt ist, und ob man nicht bei einem maltesischen Gericht erscheinen muss.“

Auslöser für die Anzeige war übrigens eine Exekution wegen nicht bezahlter Wassergebühren …

Sarkastischer Nachsatz von Falk: „Wir in Gars haben wieder das große Los gezogen, wir sind die Einzigen im Bezirk mit einem solchen Freeman …“