Online-Befragung: Was braucht der ländliche Raum?. Die europäische Kommission will via europaweiter Umfrage Anliegen von Menschen aus ländlichen Regionen erheben. Mitmachen kann man bis 30. November.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. November 2020 (04:11)
Wirbt für rege Teilnahme: Der Langauer Bürgermeister Franz Linsbauer.
Thomas Stuppacher

Via europaweiter Online-Befragung geht die europäische Kommission derzeit der Frage nach, was die EU für den ländlichen Raum tun könne. Dabei sollen etwa die Fragen, was der ländliche Raum brauche und wie sich die ländlichen Regionen entwickeln können, erörtert werden.

„Mitmachen, mitgestalten & durch Stimme mitwirken“

Diese Meinungsumfrage widmet sich den Themen des demografischen Wandels, der örtlichen Anbindung in den Gemeinden, dem Einkommensniveau und dem Zugang zu Dienstleistungen.

Laut EU-Landesrat Martin Eichtinger richtet sich die Online-Befragung an alle, die ihre Anliegen und Beobachtungen ihrer Region nach Brüssel tragen wollen. Den Bewohnern Niederösterreichs biete sich bis 30. November die Gelegenheit, „mitzumachen, mitzugestalten und durch ihre Stimme mitzuwirken“, sagt Eichtinger.

Die Entwicklung einer Gemeinde Niederösterreichs und Europas seien als gemeinsames Projekt zu sehen, mit allem, was dazu gehöre: das soziale Umfeld, die Arbeitsplätze, der Naturraum, die Identifikation mit der Region. Ziel sei es, an konkreten Maßnahmen für den ländlichen Raum zu arbeiten.

Die Teilnehmer werden zu ihren Bedürfnissen ihrer Regionen befragt, es werden etwa Chancen des ländlichen Raums oder Ziele einer gemeinsamen Agrarpolitik erhoben, um daraus eine Zukunftsvision bis 2040 zu erarbeiten.

Linsbauer: „Wichtiger Beitrag für Zukunft“

Schon mitgemacht hat übrigens der Langauer Bürgermeister Franz Linsbauer. Er hofft, dass viele Bewohner aus dem Bezirk Horn seinem Beispiel folgen, denn: „So hat jeder Bürger die Möglichkeit, seinen Input zur Entwicklung seiner nahen Umgebung bei der EU einzubringen.“

Er habe mitgemacht, weil er der festen Überzeugung sei, dass durch gemeinsame, grenzüberschreitende Projekte und generell Projekte im ländlichen Raum der Zusammenhalt innerhalb der Regionen und auch über die Grenzen hinweg gestärkt werde.

„Es ist somit ein wichtiger Beitrag zur Sicherung unseres Friedens und Wohlstandes und die beste Grundlage, dass wir und unsere Kinder in einer Europäischen Union ohne Grenzbarrieren leben können und die entsprechende Infrastruktur und Lebensqualität auch im ländlichen Raum vorfinden werden“, sagt Linsbauer.

Mitmachen kann man bis 30. November unter www.noe-regional.at/europa