Schüler mit Top-Ideen für die Zukunft

Zukünftige Entrepreneurs (Unternehmer) nahmen sich verschiedenster, auch lokaler Probleme an und versuchten, dafür effektive Lösungen zu entwickeln.

Rupert Kornell
Rupert Kornell Erstellt am 18. September 2021 | 05:27
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Eine vielversprechende Arbeit – ein Elektro-Auto mit „Solardach“ samt wetterfester Abdeckung – haben Nora Hermann (MMS Eggenburg), Viktoria Bittendorfer, Ajsa Spahic und Maham Hussain (alle HAK Horn, v.l.) zur vollen Zufriedenheit der Pädagogen Thomas Höllerer, Gabriele Lukesch, Judith Grafinger und Heidi Metzger-Schuhäcker (hinten v.l.) abgeliefert.
Foto: R. Kornell

Drei Tage haben gut drei Dutzend Schüler der zweiten Klasse der Horner Handelsakademie sowie der Musikmittelschule Eggenburg in der ersten Schulwoche ihre Gehirne angestrengt, am Freitag haben sie dann das Ergebnis ihrer Arbeit ganz nach dem Vorbild der TV-Reihe „Zwei Minuten, zwei Millionen“ der Jury und ihren Kollegen im Saal der Wirtschaftskammer Horn präsentiert.

Die sogenannte „Entrepreneurship-Week“, gefördert von zwei Ministerien und der Wirtschaftskammer, bietet jungen Menschen die Möglichkeit, an der und für die Zukunft zu arbeiten, digitale Ideen einzubringen, Probleme anzusprechen und Lösungen anzubieten.

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Interessante Themen

„Die Schüler haben in diesen Tagen – auch am Nachmittag – an ihren Geschäftsideen gearbeitet, haben Probleme aufgezeigt und versucht, dafür Lösungen zu finden“, erklärt HAK-Professorin Gabriele Lukesch. Die aufgegriffenen Themen seien dabei ganz unterschiedlich gewesen, allgemeine Probleme im Transportwesen, betreffend Umwelt und Klimaschutz seien dabei ebenso behandelt worden wie ganz spezifische wie etwa ein Kleiderverleih. Lukesch: „Das Team hat sich gedacht, dass junge Leute keine Möglichkeit haben, Designer-Kleider zu erstehen, aber ein Ausleihen für kurze Zeit sei ein gangbarer und vor allem kostengünstiger Weg.“

Auto mit Solar-Paneelen

Ein anderes Projekt hatte die Erstellung einer App im Fokus, mit deren Hilfe man Mitfahrmöglichkeiten ausmachen kann, ein weiteres, spannendes haben vier Mädchen entwickelt, nämlich ein Elektroauto mit Solarpaneelen am Dach und Nutzung der Windkraft beim Kühler, damit die Reichweite gesteigert wird und man unabhängiger von der Steckdose ist.

Um die Arbeit der Schüler zu würdigen, wurden zum Abschluss die besten Gruppen mit Anerkennungspreisen bedacht.