Hunde-& Katzenseuche? Behörden dementieren. Der Bericht in einem Gratisblatt, wonach in den Bezirken Horn und Waidhofen die "Hunde- und Katzenseuche" umgehe und der für Verunsicherung bei Tierbesitzern gesorgt hat, wird von Amtstierarzt Franz Appel relativiert.

Von Red. Horn. Erstellt am 31. Oktober 2019 (14:43)
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Laut diesem Bericht liege der Ausgangspunkt der Seuche in einem namentlich nicht genannten Zuchtbetrieb in Horn, hauptsächlich betroffen sei der Raum Groß-Siegharts. Laut Appel trete die Krankheit "Parvovirose" aber "überall und immer" auf. Besonders in schlecht gemanagten Zuchtbetrieben mit Hygieneproblemen bleiben die Viren, die über den Kot ausgeschieden werden, bis zu einem Jahr infektiös.

Laut Appel sind besonders Jungtiere sind von dieser nicht meldepflichtigen Krankheit betroffen. Bemerkbar macht sich die Krankheit durch blutige Durchfälle, sie kann mit Antibiotika behandelt werden. Wenn die Muttertiere geimpft seien, könne aber nichts passieren. Die Jungtiere können  ab der 8. Woche geimpft werden, danach ist eine jährliche Auffrischung notwendig.