Vorbereitungen auf Firmung und Erstkommunion laufen. Kinder und Jugendliche bereiten sich trotz Corona auf Erstkommunion und Firmung vor.

Von Georgia Kazantzidu. Erstellt am 05. Mai 2021 (05:24)
So wie im Vorjahr in Burgschleinitz –hier erhielten Lucia Leitgöb, Alina Paß, Valentina Winkler und Sandra Schiribauer die Erstkommunion – wird es auch heuer viele Feiern in kleinen Gruppen geben.
E. Weingartner, E. Weingartner

Für viele Kinder und Jugendliche sind es wichtige Tage auf ihrem Weg zum Glauben: Erstkommunionen und Firmungen sind üblicherweise Anlässe für einen feierlichen Rahmen. Wie schon im Vorjahr müssen die Feste auch heuer coronabedingt teilweise verschoben werden – und hinter ihrer Umsetzung stehen oft noch viele Fragezeichen. Die NÖN hörte sich in den Pfarren des Bezirkes um.

„Die Taufe ist die Bedingung für alle andere Sakramente. Um der Gemeinschaft der Kirche voll anzugehören, gehören die Kommunion und die Firmung dazu. Man bekommt die Kommunion, damit man den ‚Leib Christi‘ empfangen kann, und die Firmung, damit man die Gaben des Heiligen Geistes bekommt“, erklärt Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger. In der Pfarre Harth bereitet er derzeit ein Kind auf die Erstkommunion vor, die aber erst im Oktober stattfinden wird.

Konkretes aus der Vorbereitung auf die Firmung Ende Mai erzählt die 15-jährige Elisabeth Lajmis aus Eggenburg. Eigentlich wäre sie schon im Vorjahr gefirmt worden, erzählt sie. Da ist die Firmung aber wegen Corona ausgefallen. Die Vorbereitungsstunden hatte sie bereits letztes Jahr im Präsenzunterricht. „Wir hatten für drei Tage eine Vorbereitung auf die Firmung auf einer Hütte bei Mautern“, so Lajmis, die sich auf ihre Firmung freut. Man brauche im Leben immer Unterstützung. Durch ihre Firmpatin und auch die Kirche erfahre sie diese Unterstützung: „Dadurch spüre ich, dass immer jemand für mich da ist“, sagt sie.

Für die ein Jahr jüngere Jana Schneider, ebenfalls aus Eggenburg, gab es heuer drei mal Online-Stunden für die Firmvorbereitung. Nur ein Mal gab es ein Treffen in einer kleinen Gruppe in der Pfarre, um kreativ etwas zu machen und sich auszutauschen. Obwohl es eine außergewöhnliche Situation war, und der persönliche Kontakt vorwiegend fehlte, empfand sie die Situation als „ganz in Ordnung“. Die Firmung sei für sie wichtig, weil es im Glauben ein wichtiger Schritt weiter sei. „Es stärkt das Selbstbewusstsein und den Glauben. Ich bin sehr aktiv in der Pfarre. Mit der Firmung wird dieser Abschnitt der Sakramente, Taufe – Erstkommunion – Firmung, vervollständigt“, sagt sie. 

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