Horn , Wieselburg , Röschitz , Rodingersdorf

Erstellt am 09. März 2018, 04:02

von Martin Kalchhauser

Ab Hof-Preise als Lohn für Bemühen um Top-Qualität. Heimische Öle und Honige sowie ein „Spezialgetränk“ waren für Spitzenränge gut.

Dass in heimischen Betrieben Top-Produkte entstehen, zeigte einmal mehr die Prämierung im Rahmen der „Ab Hof“-Messe in Wieselburg. Gleich zehn Erzeugnisse aus dem Bezirk Horn waren für Medaillenränge gut.

Beim Honig schlug einmal mehr der Imker Herbert Altmann aus Röschitz zu. Ein Akazienhonig seiner Bienen holte Gold, sein Cremehonig Silber und ein weiterer Akazienhonig ebenfalls Silber. Eines der Erfolgsgeheimnisse des Röschitzers: Sein Cremehonig ist aufwändig handgerührt!

Im Vorjahr war Georg Gilli jun. mit Bio-Ölen aus seiner „a Ö – Iss Dialekt“-Serie in Wieselburg als „Ölkaiser“ geadelt worden. Heuer setzte er den Erfolg mit zweimal Gold (für Sonnenblumen- und Hanföl) sowie einmal Silber (Leinöl) fort.

Ebenfalls erfolgsverwöhnt sind Christoph und Sonja Mader aus Theras. Heuer schnappte man sich mit dem Kürbiskernöl eine weitere Goldmedaille – für Sonja Mader ein Beweis für die hervorragende Qualität der Kürbiskerne.

Gleich beim ersten Antreten ganz nach oben ging es für Adolf Leutgeb vom gleichnamigen Rodingersdorfer Hofladen. Sowohl das Kürbiskern- als auch das Rapsöl schafften die Top-Bewertung und wurden mit einer Goldmedaille bewertet.

Seinen Zaubertrank, den sogenannten „Vierkanter“, legte Josef Strak aus Irnfritz den Bewertern vor. Das zu genau gleichen Teilen aus Honigwein, Rotwein, Himbeersaft und Rum bestehende Getränk holte Silber. „Damit ist die Reihe komplett!“, freut sich Strak. „Denn der Vierkanter wurde in den vergangenen Jahren schon je einmal mit Bronze und Gold bewertet.

Einig sind sich die erfolgreichen „ab Hof“-Teilnehmer in einem: „Die Preise sind eine Anerkennung qualitätsvoller Arbeit und zeigen einem zugleich, wo man steht.“