Gefängnisstrafe für Einbrechertrio. Während Bewohner im Most- und Waldviertel seelenruhig schliefen, durchsuchten Eindringlinge deren Wohnräume.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 04. Februar 2021 (04:49)
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Für drei Rumänen kam, wie sie vor Gericht eingestanden, redliche Arbeit nicht in Frage: Sie zogen es vor, ab dem Sommer 2020 mit Einbrüchen oder Einschleichdiebstählen in Wohnstätten ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Auch die Anwesenheit der Hausbewohner hielt sie nicht davon ab, gewaltsam, meist über Fenster oder Türen, einzudringen und dann die Räumlichkeiten nach Geld und Wertgegenständen zu durchsuchen. Sie durchstöberten selbst die Schlafzimmer, während die Opfer seelenruhig schlummerten.

Das Trio (33-, 42- und 49-jährig) brachte es in wenigen Monaten auf 29 Straftaten mit einem Beutewert von 75.000 Euro – der Sachschaden belief sich auf rund 15.000 Euro. Mehrfach schlugen sie im Bezirk Melk zu, auch Einbrüche im Waldviertel oder etwa im Bezirk Waidhofen gehen auf ihr Konto.

Für den Fahrer (42), der eine untergeordnete Rolle gespielt hat, setzte es eine dreijährige Gefängnisstrafe. Die beiden Hauptakteure, die einschlägige Vorstrafen in Luxenburg, Dänemark und Großbritannien aufwiesen, wurden zu fünf und sechseinhalb Jahren hinter Gittern verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.