Kultur im Sommer: „Haben das für Gars gemacht“. Sommerreigen & Gaumenklang seien gut angenommen worden, resümieren die Veranstalter. Fortsetzung soll folgen.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 13. September 2020 (05:37)
Feierten eine über zehn Wochen dauernde erfolgreiche Veranstaltungsserie im „Goldenen Hirschen“: Andi Hadl (links), Manuela Lischka und Helmut Buhl.
Rupert Kornell, Martin Kalchhauser

Der Sommer geht ins Finale und mit ihm nicht nur das künstlerische Programm auf der Burg, sondern auch die beiden kulinarischen Veranstaltungsreihen, der seit vielen Jahren bewährte Sommerreigen in verschiedenen Lokalen und der neue Hit im „Goldenen Hirschen“, der Gaumenklang.

„Wir sind vollauf zufrieden“, zieht Wirtin Manuela Lischka Bilanz. „Unsere Gäste haben uns die ganzen zehn Mittwoche hindurch nicht im Stich gelassen, viele neue sind dazugekommen – und sie haben versprochen, uns auch in Zukunft wieder zu besuchen.“ Und ihr Partner Helmut Buhl betont: „Wir haben das ja nicht für uns gemacht, sondern vor allem für Gars, damit der Ort und die Gastronomie belebt werden.“

Für Leben gesorgt haben die Besucher aus der Großgemeinde und sehr viele aus der gesamten Region auf jeden Fall, alle Termine waren restlos ausgebucht, woraus der Schluss durchaus zulässig ist, dass sowohl die Kulinarik als auch die Musik gepasst haben. Für diese zeichnete Andi Hadl verantwortlich, der um sich und seinen Kontrabass zahlreiche Musikerkollegen geschart hat und nahezu alle Stilrichtungen vorzüglich bedient hat.

Daher ist es wohl kein Wunder, dass Lischka und Buhl wie auch Hadl beteuern: „Nächstes Jahr wird es sicherlich eine Fortsetzung geben.“ Hadl geht sogar noch einen Schritt weiter: „Vielleicht können wir das auch bis zum Sommer 2021 mit ein, zwei Veranstaltungen pro Monat fortsetzen.“

„Ist nur gut, wenn Gastro aktiv ist“

Übereinstimmend stellt das Trio fest, dass der „Gaumenklang“ keine Konkurrenz zum Sommerreigen sei, nur eine Ergänzung.

Werner Groiß: „Ich gehe davon aus, dass es 2021 Sommerreigen geben wird.“
NOEN

Das sieht auch Werner Groiß vom workingspace 4.0 so, wenn er auch dafür plädiert, dass eine bessere Abstimmung wünschenswert gewesen wäre, etwa eine Verschiebung auf Donnerstag, denn auf den Mittwoch seien quasi die Sommerreigen-Wirte abonniert, die seit 2008 diese Veranstaltungen durchführen. „Aber es kann nur gut sein, wenn die Gastronomie so aktiv ist.“

Auch der Sommerreigen sei sehr gut angenommen worden, wenn er auch in kleinerem Rahmen aufgrund der Corona-Beschränkungen stattgefunden hat. „Die Wirte haben sich wirklich den Kopf zerbrochen, wie sie den Bestimmungen gemäß handeln und die Auflagen erfüllen“, sagt Groiß. „Und ich gehe davon aus, dass es diese Veranstaltungsreihe auch 2021 geben wird. Unter welchen Voraussetzungen, das lässt sich jetzt noch nicht abschätzen.“