„Brot" duftete im Drosendorfer Kinosaal. Der Filmclub Drosendorf lud gemeinsam mit der 1. Waldviertler Biobackschule zur NÖ Vorpremierenvorstellung des Films „Brot“ ein.

Von Red. Horn. Erstellt am 18. Februar 2020 (08:30)


Bei der anschließenden Diskussion wurde vom Produzenten Johannes Rosenberger (Navigator Film) besonders hervorgehoben, dass der Film keine wertende Einstellung transportiert, sondern dass die Zuseher sich selbst ein Bild machen können und dann die Entscheidung letztendlich treffen sollen.

Dass das Herz bei dieser Produktion mehr bei den kleinen Bäckereien vor Ort lag als bei den Industriebäckereien war im Kinosaal deutlich zu spüren. Auch einer der Protagonisten des Filmes, der aus dem Bezirk Horn stammende Demeter-Biobauer Martin Allram, zeigte auf, dass sämtliche Bemühungen nicht immer gleich erkennbar sind und sehr oft langes Durchhaltevermögen notwendig ist, um als Produzent von wertvollen Nahrungsmitteln bestehen zu können.

Filmemacher Harald Friedl war leider kurzfristig erkrankt und richtete eine SMS-Botschaft ans Premierenpublikum. Rund 100 Gäste genossen den Brotduft aus dem eigens herangeschafften Brotbackofen und das frisch angelieferte Brot nach der Filmvorstellung im Kinofoyer.
Elisabeth Ruckser von der 1. Waldviertler Biobackschule meinte: „Es liegt in unserer Verantwortung, mit der Botschaft des Filmes unsere Einkäufe künftig dem gesunden Biobrot unserer Bäckereien zu widmen.“

Filmclub feiert 2020 zwei Jubiläen

Das gesamte Team des Filmclubs lud anschließend zur Jause mit Aufstrichen aus der Genussgreißlerei Heger in Eggenburg ein. Obmann Willi Erasmus meinte, dass es dem Filmclub ein besonderes Anliegen sei, Filme mit regionalen Aspekten zu spielen und den Filmclub als eine Drehscheibe des Kennenlernens und des Austausches anzubieten. Außerdem wies er auf die kommenden Veranstaltungen im Jubeljahr „100 Jahre Kino Drosendorf“ und „30 Jahre Filmclub Drosendorf“ hin.