Jubiläum: Reblaus seit 2010 in Landeshand. Regionalbahn betreibt seit zehn Jahren die NÖVOG, die mit der Entwicklung zufrieden ist.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Januar 2020 (15:17)
Vor dem goldenen Schienenbus des Reblaus Express: Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und Niederösterreich Bahnen-Geschäftsführerin Barbara Komarek.Heider-Fischer
NÖVOG/

2020 jährt sich die Übernahme des Reblaus Express zum zehnten Mal: Die Unterzeichnung einer Grundsatzvereinbarung zwischen dem Land NÖ, der Republik Österreich und den ÖBB erfolgte im Jänner 2010. Die Niederösterreich Bahnen (NÖVOG) erhielten damit den Auftrag für den Betrieb. Die Strecken gingen im Dezember 2010 von den ÖBB an die NÖVOG über. Das sorgte für eine langfristige Sicherung des Reblaus Express.

„Seit diesem Zeitpunkt haben wir insgesamt 2,4 Millionen Euro in die Attraktivierung der Nostalgiebahn investiert“, blickt Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko zurück. „Die 24.000 Fahrgäste, die die Bahn im Jahr 2019 genutzt haben, zeigen uns, dass wir damit den richtigen Weg eingeschlagen haben.“ Die Investition floss vor allem in die Instandhaltung und Modernisierung des Oberbaus und in ein neues Zugleitsystem.

"Wäre alles ohne den starken Rückhalt nicht möglich gewesen"

Drei Eisenbahnkreuzungssicherungsanlagen modernisierte oder errichtete die NÖVOG. „All diese Investitionen und die erfolgreiche Neuausrichtung der Bahn wären ohne den starken Rückhalt aus der Region nicht möglich gewesen. Dort hat man die Wichtigkeit des Reblaus Express als Instrument der Regionalentwicklung und als starker regionaler Arbeitgeber erkannt und für deren Erhalt gekämpft“, sagt Barbara Komarek, Geschäftsführerin der NÖVOG.

Die Fahrgast-Zahlen sind seit 2010 um mehr als 20 Prozent gestiegen, gibt die NÖVOG bekannt. Der Reblaus Express mit dem Heurigenwaggon ist von 21. März bis 1. November zwischen Retz und Drosendorf unterwegs.