Warten auf Reha hat bald ein Ende. Ab dem 25. Mai haben die beiden VAMED-Häuser in Eggenburg und Gars wieder geöffnet.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 19. Mai 2020 (17:40)
VAMED-Konzernsprecher Ludwig Bichler: „Schützen Patienten und Mitarbeiter.“
Rupert Kornell

„Wir freuen uns, nach dieser noch nie dagewesenen und für alle sehr fordernden Zeit mit unseren Rehabilitationseinrichtungen den Weg zurück zu einem vollständigen Rehabilitationsangebot für unsere Patienten zu ermöglichen“, kündigt VAMED-Konzernsprecher Ludwig Bichler den Start der beiden Häuser in Eggenburg und Gars an, wo Österreichs führender Reha-Anbieter gemeinsam mit dem Land Niederösterreich das Psychosomatische Zentrum Waldviertel (PSZW) betreibt.

Angesichts des deutlichen Rückgangs der Corona-Infektionen in Österreich nehmen die VAMED-Rehabilitationszentren – in enger Abstimmung mit den Behörden von Bund und Ländern – nun wieder ihren Betrieb auf. „Sicherheit und Qualität haben bei unseren Therapieangeboten höchste Priorität. Wir treffen umfangreiche Maßnahmen, um unsere Patienten ebenso zu schützen wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Einrichtungen Großartiges leisten“, so Bichler.

„Alle Mitarbeiter, die vorher bei uns waren, werden zu den alten Konditionen wieder eingestellt.“ Friedrich Riffer, Ärztlicher Direktor Eggenburg & Gars

In die gleiche Kerbe schlägt auch Primarius Friedrich Riffer, der Ärztliche Direktor des PSZW und für beide Standorte verantwortlich: „Unsere hohen Sicherheitsvorkehrungen machen es möglich, dass alle Behandlungsformen zur Verfügung gestellt werden können.“

Primarius Friedrich Riffer: „Die Rehas in Eggenburg und Gars werden ab dem 25. Mai wieder offen sein.“
Rupert Kornell

Er kündigt den Start für den 25. Mai an. „Wir sind gerade dabei, alles zu organisieren, damit die Patienten wieder zu uns kommen können, zuerst vor allem jene, die Mitte März ihre Behandlung abbrechen mussten. Das bedeutet derzeit, dass wir viel telefonieren und uns mit allen absprechen müssen.“

In der ersten Phase werden beide Häuser noch nicht voll belegt sein, aber in Eggenburg rechnet Primarius Riffer mit einer Vollbelegung in etwa zwei Wochen, in Gars werde man wahrscheinlich eine Woche länger brauchen. Auf jeden Fall stehen dann auch alle rund 250 Mitarbeiter wieder voll im Dienst, nachdem der Großteil in den vergangenen Wochen in Kurzarbeit war. Riffer: „Alle, die vorher bei uns waren, werden auch jetzt wieder zu den alten Konditionen eingestellt.“

Wie wichtig die Öffnung der beiden Reha-Einrichtungen ist, zeige sich daran, dass, so Riffer, schon viele Leute angerufen und sich nach einem Termin erkundigt hätten. Die schon bestehende Problematik, dass man in Eggenburg auf eine Aufnahme eineinhalb bis zwei Jahre warten müsse, in Gars immerhin auch drei bis vier Monate, wird durch den Stillstand noch verstärkt, der Rückstand größer.