Kulinarik-Preis: Öhlmühle Gilli im Finale. Die Öhlmühle Gilli aus Eggenburg überzeugte Jury auch bei Wettbewerb des Netzwerks „Kulinarik“.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. Mai 2021 (10:46)
Bei der Auszeichnung der Produkte durch das Netzwerk Kulinarik: Philipp Stangl von Rebel Meat, Landwirtin und Influencerin Jutta Zeisset, Heinrich Prokop, bekannt als Jury-Mitglied bei „2 Minuten, 2 Millionen“ und der Eggenburger Mühlen-Chef Georg Gilli.
AMA/APA/Schedl, AMA/APA/Schedl

Auch wenn es nicht ganz für einen der drei Siegespreise gereicht hat – die Ölmühle Gilli hat mit dem Finaleinzug beim Wettbewerb des Netzwerks Kulinarik wieder einmal aufgezeigt.

Dieses Netzwerk suchte österreichweit die innovativsten Ideen und Produkte. Gesucht wurden neuartige, regionale Lebensmittel und deren Produktion genauso wie innovative Formen der Vermarktung oder Verarbeitung, Dienstleistungen und neue Formen der Zusammenarbeit. Die Bewerbung richtete sich an Direktvermarkter und Manufakturen. Unter 50 Einreichungen wurden zehn Finalisten vorausgewählt, die sich am 20. Mai einer Jury präsentierten. An den Start gingen Projekte von Schnecken und Würmern, Fischen und Gemüse bis zu regionalem Cola und weitere neuartige Geschmackserlebnisse.

„A oide Mü – steht nie stü“. Schon 460 Jahre gibt es die Gilli Mühle in Eggenburg und sie hat jede Menge Geschichte(n) auf Lager. Früher wurde hier Getreide zu Mehl vermahlen, Georg Gilli hat sie zu einem Museum umgebaut und eine moderne Ölmühle integriert. Innerhalb der alten, dicken Mauern werden ausgewählte regionale Biosaaten zu hochwertigstem, kaltgepresstem Öl verarbeitet – und immer wieder mit Preisen ausgezeichnet. Zuletzt räumte Gilli zwei „Öl-Kaiser“ bei der Ab-Hof-Messe Wieselburg ab (die NÖN berichtete). Doch auch die Zukunft „steht ned stü“, darum tüftelt Gilli daran, seinen eiweißreichen Presskuchen zu regionalem Bio-Tofu zu veredeln.

Sieger: Schnecken und Gewürzpaste

Gewonnen haben übrigens Schnecken aus Vorarlberg, eine regionale, biologische Gewürzpaste vom Genusskoarl aus Wolkersdorf und die Kooperation dreier Bio-Bauern aus Wagrain/Kleinarl.