Museum hat neue Kustodin gefunden. Susanne Stökl will Krahuletz- Museum besonders für Jugend interessant machen.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 10. Februar 2017 (04:35)
Weikertschläger
Die neue Kustodin des Krahuletzmuseums in Eggenburg, Susanne Stökl (rechts), präsentiert gemeinsam mit Gerhard Dafert, Obmann der Krahuletz-Gesellschaft, die derzeit umgestaltete Bauernstubn.

Nach dem Abgang von Franz Pieler im Jänner (die NÖN berichtete) hat das Krahuletz-Museum in Eggenburg mit Susanne Stökl eine kompetente neue wissenschaftliche Mitarbeiterin gewonnen.

Die Klassische Archäologin war bereits seit 2014 projektbezogen zur Inventarisierung in Eggenburg tätig. „Sie kennt daher das Haus und unsere Sammlungen sowie Chancen und Herausforderungen“, sieht Gerhard Dafert, Obmann der Krahuletz-Gesellschaft, in Stökl eine optimale Lösung für das Haus.

Für ihre Arbeit hat sich Stökl, die als Kustodin Direktor Hans Tuzar zur Seite stehen wird, einiges vorgenommen. So will sie etwa für eine bessere Präsenta tion in der Volkskunde-Abteilung sorgen und das Museum vor allem für Kinder und Jugendliche attraktiver machen, was ihr als zweifacher Mutter ein besonderes Anliegen sei. „Ich schaue, was meinen Kindern gefällt, und versuche, deren Wünsche dann im Museum umzusetzen“, so Stökl.

Dafert streut der „Neuen“ schon vorab Rosen: „Ich schätze an ihr ihr Sensorium für das Museumsgut, für das einzelne Objekt und für die Fähigkeit, es zu präsentieren und die Geschichte hinter dem Objekt zu vermitteln.“ So sei es ihr wichtig, auch an die Menschen, die das Objekt früher besessen und benutzt haben, bei dessen Präsentation zu denken.