Professor Steininger spürte alte Grenzsteine auf. Fritz Steininger beschäftigt sich mit historischen Grenzsteinen der Stadt Eggenburg und verfasste einen Beitrag für den neuen Band des Waldviertler Heimatbundes.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 03. Dezember 2019 (12:46)
„Die historischen Grenzsteine der Stadt Eggenburg“ wurden durch die Autoren Reinhard Roetzel (2. v. l.) und Fritz F. Steininger (2. v. r.) erfasst und beschrieben. Karl Heinz Hulka (l.) vom Heimatbund Horn und Museumsdirektor Anton Mück (r.) gratulierten zur Dokumentation.
Eduard Reininger

Kompetent und pointenreich präsentierte Professor Fritz Steininger das Buch „Die historischen Grenzsteine der Stadt Eggenburg“ in der Kulturparkhalle des Horner Museums. Erschienen ist das Buch in der Schriftreihe des Waldviertler Heimatbundes Band 59.

Wie Steininger berichtete, wurden die Grenzsteine von 2012 bis 2018 gereinigt, aufgestellt und gerade aufgerichtet. Eggenburg als landesfürstliche Stadt wurde erstmals 1126 urkundlich erwähnt, ab 1524 wurden neue Grenzsteine gesetzt, heute sind davon noch fünf Originalsteine erhalten.

Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurden die Grenzen gegen die umgebenden Orte mit weiteren Steinen markiert. „Heute finden wir noch 76 Steine im Gelände, weitere zwölf sind im Krahuletz-Museum und dessen Depot oder im Steinmetz-Haus in Zogelsdorf erhalten, 22 Steine fehlen“, sagte Steininger.

In dem Buch werden 110 Grenzsteine beschrieben, abgelichtet und kartengemäß erfasst, ebenso die Wappen und der heutige und der historische Grenzverlauf. Weitere Karten und Wanderrouten ergänzen das Buch.

Bestellungen bei: Waldviertler Heimatbund, 3580 Horn, Postfach 1 oder Johann Fenz (johann.fenz@gmx.at), 0650/8446220 ab 15 Uhr.