Regen kein Spielverderber für Mondscheinkino. ,,König der Löwen“ als Zuschauermagnet. Insgesamt kamen an 18 Abenden 8.000 Besucher.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. August 2019 (04:35)
Reinhard Podolsky
Präsentierte stolz die tolle Bilanz der Mondscheinkino-Saison 2019: Andreas Zeugswetter.

„Die 23. Saison war etwas Besonderes“ – so resümierte Organisator Andreas Zeugswetter die heurige Saison im Mondscheinkino Eggenburg.

7.830 Besucher an 18 Abenden

Dabei wich nach dem „Traumstart“ in der ersten Saison-Halbzeit die gute Stimmung wegen des regnerischen August zunächst Ernüchterung. Dennoch wurden nicht weniger als 7.830 Besucher an 18 Abenden zwischen dem 16. Juli und dem 13. August auf der Wiese beim Kanzlerturm gezählt. Somit war es die erfolgreichste Spielzeit seit Bestehen des Mondscheinkinos.

Dass die 8.000er-Marke knapp nicht geknackt wurde, war laut Zeugswetter dem Schlechtwetter beim König der Löwen geschuldet. Erstmals wurde mit diesem Film auch aufgrund der „irren Nachfrage“ ein Streifen gleich an drei Abenden im Mondscheinkino gezeigt. „Best besuchter Filmabend war der Musik-Film Bohemian Rhapsody“, zu Unrecht die geringste Besucherzahl gab’s bei „Trautmann“, erzählt Zeugswetter.

Die geplante Wiederholung von „A Star is Born“ musste wegen Regenwetters abgesagt werden. „Vielleicht schaffen wir es aber, diesen Film ins Programm für 2020 aufzunehmen“, hofft Zeugswetter. Mit insgesamt vier Regentagen lag die heurige Saison übrigens genau im langjährigen Durchschnitt.

Die von vielen Gästen erhoffte weitere Verlängerung (über das ursprüngliche End-Datum am 9. August wurde schon drei Tage verlängert) sei nicht möglich gewesen, da die Maschine am 14. August schon in Bonn im Einsatz war.

Tolle Filmauswahl und kuriose Telefonate

Dennoch gab es besonders für die Filmauswahl von den Gästen viel Lob. Was sonst noch von der heurigen Saison übrig bleibt? „Etwa die Erinnerung an kuriose Telefonate“, lacht Zeugswetter. So habe jemand angefragt, ob die überdachten Plätze „nur überdacht oder auch geheizt“ seien.

Aber auch überraschte Besucher am letzten Tag, die fragten, ob man hätte reservieren sollen. „Mein Dank geht an die freiwilligen Mitarbeiter, die für ein Essen und ein Getränk ihr Engagement einbringen und Zeit opfern“, kennt Zeugswetter die Erfolgsgaranten des Mondscheinkinos. Diese Helfer seien „im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar“.

Was Freiwilligkeit bedeutet und bewirkt, zeigte sich auch beim Wegräumen, sagte Zeugswetter. „Innerhalb von 45 Minuten waren dank der Unterstützung unserer 13 afghanischen Freunde aus einem Deutschkurs alle 60 Garnituren verstaut, alle 500 Sessel gestapelt. Aber auch die „Nachbarn„ erhielten Dank von Zeugswetter „für die Toleranz, die sie uns entgegenbringen“.