Gars: Zwei Fachleute als neue Resort-Chefs. Einstimmiges Votum in der ÖVP für Robert Schneider und Thomas Singer.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 10. Februar 2020 (14:46)
In den Gemeindevorstand werden auf Vorschlag von Bürgermeister Martin Falk (links) und Vizebürgermeisterin Pauline Uitz als „Geschäftsführende“ Robert Schneider und Thomas Singer (v. r.) einziehen.
Rupert Kornell

Hatte in der Vorwoche Bürgermeister Martin Falk noch gemeint, dass eine Entscheidung „auf der Hand“ liege, die andere hingegen noch nicht gefallen sei, ist seit dem Samstagnachmittag klar, wer die Nachfolge der Geschäftsführenden Gemeinderäte Susanne Beischlager und Bernhard Gumpinger, die beide nicht mehr kandidiert haben, antreten wird.

„Die personellen Weichen sind gestellt. Wir haben die einstimmige Entscheidung getroffen, dass diese Mandate im Gemeindevorstand mit Thomas Singer und Robert Schneider besetzt werden“, erklärte Falk unmittelbar nach der ersten Fraktionssitzung von 14 ÖVP-Mandataren (zwei waren verhindert).

Schneider als Gumpingers Nachfolger im Ausschuss Land- und Forstwirtschaft sowie Güterwegebau ist geradezu prädestiniert dazu, betreibt er doch in der Katastralgemeinde Nonndorf eine Landwirtschaft. Für Singer, der in Wien eine Rechtsanwaltskanzlei führt und in Kamegg wohnhaft ist, spreche als Wirtschaftsfachmann auch seine zehnjährige Tätigkeit im Garser Gemeinderat, dass er den Vorsitz im Resort Kunst, Kultur und Kultus sowie Tourismus- und Wirtschaftsförderung übernehmen kann.

Auch „Neue“ schon in Ausschüsse eingeteilt

Auch den sechs neuen Mandataren wurden bereits ihre Aufgaben zugeteilt. So wird Henriette Götz im Tourismus- und Bauhof-Ausschuss sitzen, Cornelia Grabl in jenem für Tourismus sowie im Mittelschulausschuss, Werner Zack im Umweltausschuss, Max Blauensteiner im Mittelschul- und Sportausschuss, Philipp Köhl, der auch zum Jugendgemeinderat bestellt wird, übernimmt einen Sitz im Toursimusausschuss und Andreas Braun, der als 16. ÖVP-Mandatar in den Gemeinderat einzog, wird in den Prüfungsausschuss und in jenen für die Feuerwehren entsandt.