Zwei Monate Schulbank-Drücken in Cadiz. Im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+“ verbringen Fiona Kreutzer, Elena Halbrainer und Livia Göthans zwei Monate in Spanien.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 16. Januar 2020 (12:22)
Spanisch-Professorin Susanne Rösslhube (rechts) und Direktor (Michael Ableidinger verabschiedeten die Austauschschülerinnen Fiona Kreutzer, Elena Halbrainer und Livia Göthans (von links).
Manuela Kopper

Begonnen hat es im Oktober des Vorjahres mit einem großen Fest im Hof des Bundesgymnasiums, als der Beitritt zum „Erasmus+“-Programm der Europäischen Union gefeiert wurde – die NÖN berichtete. Unter dem Motto „Me as a European“ („Ich als Europäer“) gingen die Horner zwei Jahre eine Partnerschaft mit Schulen in Spanien, Frankreich, Tschechien und Finnland ein.

„Vor wenigen Tagen haben wir die drei Schülerinnen Fiona Kreutzer, Elena Halbrainer und Livia Göthans verabschiedet, die vom 15. Jänner bis 14. März in Cádiz in Spanien, etwa 100 km südlich von Sevilla am Atlantischen Ozean gelegen, bei spanischen Familien untergebracht sind, um dort nicht nur Sprache und Kultur, sondern auch Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Respekt gegenüber anderen Kulturen zu lernen – und natürlich auch dort die österreichische Kultur zu vermitteln“, so Michael Ableidinger, Direktor des Bundesgymnasiums Horn. „Susanne Rösslhuber – sie war mit Tina Leutgeb Anfang November 2019 in Finnland, um andere Schulen und Schulsysteme kennenzulernen – hat das Trio nach Spanien begleitet, und Kollegin Barbara Kranner wird sie nach zwei Monaten dort wieder abholen.“


Auch Jugendliche aus Frankreich in Horn

Aber damit nicht genug: Im Mai und Juni kommen französische Jugendliche aus Strassburg nach Horn, im Gegenzug fahren im September und Oktober Jugendliche aus dem Gymnasium dorthin. Schließlich kommen spanische Jugendliche im Sommersemester 2021 nach Horn. Angedacht sind auch kurzfristige Aktivitäten wie etwa Schach-Turniere mit Tschechien.
Das EU-Programm „eTwinning“ verbindet per Internet Schulen in Europa. In diesem Rahmen finden auch virtuelle Kooperationen statt wie etwa ein Kulturaustausch mit der französischen Schule in Strassburg mit dem Vergleich Stephansdom in Wien und Münster von Strassburg. Ähnliches ist mit Spanien, Finnland und Tschechien in Planung.