Alles neu im Museum Horn. Anfang April sollen so die Räumlichkeiten nach den Umbauarbeiten zugänglich sein. Viele Innovationen warten!

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. Februar 2021 (04:31)
So bietet sich ab April der neue Empfangsbereich den Besuchern, die hier auch einen Museumsshop vorfinden mit Infomaterial, Broschüren und Büchern sowie einer kleinen, gemütlichen Kaffeeecke.
Tischlerei Heinzl

Traditionell beginnt die Saison im Museum Horn Anfang April. Auch heuer Jahr sollen die Hallen zu diesem Zeitpunkt geöffnet werden – sofern Corona dies zulässt. Die Besucher erwarten dann bereits viele Neuerungen.

Frische Farben, versiegelte Böden und ein neues Ausstellungskonzept – im Horner Museum blieb kein Stein auf dem anderen. „Wir haben uns dazu entschlossen, mit dem Kompetenzzentrum für historische Landarbeit und Landtechnik dem Museum ein Alleinstellungsmerkmal zu verpassen“, erklärt Bürgermeister Jürgen Maier die Umbauarbeiten.

Eingangsbereich wurde völlig neu gestaltet

Damit begonnen wurde bereits vor zwei Jahren – die NÖN berichtete laufend –, die Fertigstellung wird ebenfalls noch einige Monate dauern. Dennoch können die Besucher jetzt schon einen Blick auf die vielen Neuerungen werfen. Schon der Eingangsbereich am Vorplatz fällt auf: Der Vorplatz wurde vollkommen umgestaltet. Ein riesiger Stahlrahmen, der abends hell erleuchtet wird und zudem einen Bildschirm mit Informationen zum Museum enthält, weist auf ein modernes Kulturerlebnis hin.

So bietet sich ab April der neue Empfangsbereich den Besuchern, die hier auch einen Museumsshop vorfinden mit Infomaterial, Broschüren und Büchern sowie einer kleinen, gemütlichen Kaffeeecke.
Tischlerei Heinzl

Sobald man die Tür geöffnet hat, wird man im neuen Empfangsraum begrüßt. Eine Kaffeeecke mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen, ein Museumsshop, der neben Infomaterialen, Broschüren und Büchern auch viele Produkte aus Horn anbietet, und jede Menge Neuigkeiten umrahmen einen angenehmen Museumsbesuch. „Das Wohl der Besucher ist uns wichtig. Wir können aber versichern, dass auch die Ausstellungsräume mindestens einen Besuch wert sind“, so Museumsleiter Anton Mück, der auf eine Vielzahl an Innovationen hinweist.

Wendelrutsche für Kids in einem Körnersilo

Um den Museumsbesuch auch für Kinder besonders zu gestalten, wird beispielsweise eine Wendelrutsche in die Maderhalle führen, die von außen einen Körnersilo darstellt. Zur Erinnerung: Die Halle hat ihren Namen vom Breiteneicher Landwirt Ernst Mader, der „bäuerliche Altertümer sammelte. Seit 1983 wird dort eine umfangreiche Sammlung landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen gezeigt. Die Maderhalle selbst wurde bzw. wird komplett umgestaltet und beinhaltet den Großteil des neuen landwirtschaftlichen Kompetenzzentrums. Von dort gelangt man in den Hof des Museums, der im Freien mit einem umfangreichen Wegenetz die verschiedenen Ausstellungsräume und -hallen verbindet.

In der Bürgerspitalkapelle ist Roland Schröder (links) damit beschäftigt, den Putz zu erneuern. Seine Kollegen vom Bauhof bereiten die neuen Räumlichkeiten im ausgebauten Dachgeschoß vor.
Anton Mück, Rupert Kornell

Neben dem Vorplatz wurde auch die Renovierung der Bürgerspitalkapelle durch den Wirtschaftshof der Stadtgemeinde Horn fertiggestellt. Ebenso wurde die Höbarthhalle – benannt nach Museumsgründer Josef Höbarth – neu gestaltet und bietet viel Raum für diverse Veranstaltungen.

Die Eröffnung soll heuer im Spätsommer gefeiert werden. Aber auch jetzt kommen Besucher bereits voll auf ihre Kosten.