„Männer-Bastion“ in Burgschleinitz wird fallen. ÖVP reiht Maria Deim, Irene Nießl und Eva-Maria Brandstetter an wählbarer Stelle.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 08. Januar 2020 (07:38)
Bürgermeister Leopold Winkelhofer (3. von links) freut sich über seine drei neuen Damen im künftigen Gemeinderat: Maria Deim, Eva-Maria Brandstetter und Irene Nießl (von links).
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„Wir haben lange darauf hingearbeitet – jetzt haben wir endlich drei Damen gefunden, die sich im Gemeinderat einbringen wollen“ – sichtlich erfreut kommentierte Bürgermeister Leo Winkelhofer (ÖVP) die Tatsache, dass der Gemeinderat der Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring nach der Wahl am 26. Jänner kein reiner „Männerverein“ mehr sein wird. Damit fällt auch die letzte „Gemeinderats-Männer-Bastion“ im Bezirk Horn.

Mit Maria Deim, Eva-Maria Brandstetter und Irene Nießl habe man drei Kandidatinnen an wählbaren Stellen, von denen man sicher sein könne, dass sie sich „effektiv in die Gemeindepolitik einbringen werden“, streut Winkelhofer seinen Damen Rosen. Die 25-jährige Maria Deim arbeitet als Lehrerin in der Sportmittelschule Tulln. Sie soll nach der Wahl die Funktion der Jugend-Gemeinderätin übernehmen und auch Ortsvorsteherin in Sonndorf werden. Als Jugendgemeinderätin will sie die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sowie Spiel- und Sportplätze ausbauen.

Die 42-jährige Eva-Maria Brandstetter aus Harmannsdorf arbeitet als Bürokauffrau in Horn. Die dritte im Bunde ist die 46-jährige Ordinations-Assistentin Irene Nießl aus Burgschleinitz.

Neben dem Damen-Trio finden sich in Winkelhofers Team mit Harald Zechmeister, Dominik Hartner, Felix Riel, Manuel Voit, Stefan Schmalhofer und Thomas Nimmervoll gleich sechs weitere „Neulinge“ auf den vorderen Plätzen. Nicht mehr antreten werden hingegen wie bereits berichtet Vizebürgermeister Erich Trauner, der nach 20 Jahren im Gemeinderat, fünf davon als „Vize“, diesmal nicht mehr dabei ist und der bisherige Geschäftsführende Gemeinderat Franz Feichtner sowie die langjährigen Gemeinderäte Karl Jordan, Anton Maurer, Gottfried Deim und Walter Hofbauer.