Silvia Edinger: Aus dem Tintenfass des Lebens. Zu einer Lesung der besonderen Art haben Galeristin und Künstlerin Gabriele Sipöcz und Herbert Puschnik ins Atelier EINklang geladen. Für ihr erstes Buch tauchte die Literatin und PanArt Malerin Silvia Edinger ihre viel benützte Feder tief in das Tintenfass des Lebens.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 23. Januar 2020 (09:35)
Silvia Edinger (M.) las aus ihrem Erstlingswerk „Lebens- und andere Bilder“ auf Initiative von Herbert Puschnik Andrea Piffl, Gabriele Sipöcz und Erich Piffl (v.l.) vom Verein "EINklang-Creativum" in der Galerie EINklang.
Eduard Reininger

„Schreiben bedeutet für mich, Bilder zu zeichnen von Menschen, Situationen und Ereignissen. Es bedeutet Aufarbeitung, Bewältigung und in Wort festzuhalten, was erinnert werden soll“, erklärte Silvia Edinger.

Sie nimmt ihre Leser mit in ihre Welt, die wie Zuckerwatte nicht besonders körperhaft und substanziell, dafür zart-bezaubernd voller fragiler Betroffenheit und dann gleich wieder ausgelassener Fröhlichkeit ist. Edingers Geschichten, so heiter sie vordergründig oft wahrgenommen werden, haben stets einen Kern, eine kleine Lebensweisheit, ohne je belehrend oder herablassend auf die Leserschaft nieder zu prasseln. Edinger versteht es, tiefsinnig, zum Nachdenken anregend , aber auch aufdeckend für die Schwächen der Umgebung, die passenden Worte zu finden. Aus ihrem ersten veröffentlichen Werk las die Autorin, um damit die Lust zu wecken, mehr zu erfahren.

Die Sprache, die Silvia Edinger in ihrem Buch „Lebens- und andere Bilder“ gewählt hat, ist bildhaft und ungekünstelt. Das Buch ist im Verlag Morawa erschienen und im gut sortierten Buchhandel erhältlich.