„Abend am Kamin“ als Genuss-Kombination. Hausmusik und Kulinarium im Renaissancetrakt der Burg Gars war „Experiment“, das sicher eine Wiederholung wert ist.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 01. März 2020 (10:22)
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Johannes Wildner (rechts), sein Sohn Andreas (vorne) und Rupert Schöttle sorgten beim „Abend am Kamin“ für den musikalischen Part zur Freude unter anderem von Bürgermeister Martin Falk und Burg Gars-Geschäftsführer Peter Schneyder, Rainer Bischof (von links) zeichnete für den kulinarischen Teil verantwortlich.
Rupert Kornell

„Es ist ein absolutes Experiment“, gab sich Johannes Wildner, Intendant der Oper Burg Gars, zu Beginn des „Abends am Kamin“ skeptisch. Aber die war unbegründet, denn das Konzert, verbunden mit einem Kulinarium, das für die Mitglieder des Fördervereins der Burg und Oper Gars mit Obmann Julius Kiennast an der Spitze hat voll eingeschlagen.

Hinter dieser Veranstaltung steckte die Absicht, die Burg weiter zu beleben, ein Punkt, in dem sich Wildner, Kiennast, Burg Gars-Geschäftsführer Peter Schneyder und natürlich Bürgermeister Martin Falk einig sind und die für eine Wiederholung des Abends eintreten.

Den musikalischen Rahmen boten Wildner (Violine), sein Sohn Andreas (Klavier) und Rupert Schöttle (Cello), der gemeinsam mit dem heutigen Intendanten bei den Wiener Philharmonikern gespielt hat. Das Trio bot Kammermusik vom Feinsten, wobei der Schwerpunkt auf den Jahresregenten Ludwig van Beethoven (unter anderem mit dem „Geistertrio“) gelegt wurde.

Eingebettet in das musikalische Programm war ein Kulinarium mit Rainer Bischof, Musikmanager, Komponist und leidenschaftlicher Hobbykoch, der mit Burg-Caterer Bernd Fleschitz mit Waldviertler Krautsuppe, Boeuf Stroganoff am Reisring und einer Creme mit Früchten für Gaumenfreuden sorgte.